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Zürichsee-Fähre : Von Ufer zu Ufer

  • -Aktualisiert am

Andreas Schön steuert die Autofähre über den Zürichsee und wechselt regelmäßig seine Schiffsführer-Kabine. Denn rückwärts einparken ist fast unmöglich.

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          Keine Wolke ist über dem See zu sehen. Das Wasser plätschert leise, Autos stehen in Kolonnen hintereinander aufgereiht und warten an der Anlegestelle. Es ist ein großer asphaltierter Platz mit aufgemalten Reihen. Es gibt welche für Autos, für Lastwagen und Busse. Am Rande hat es Bänke und einen Kiosk mit Fahrradständer. Das, auf das sie warten, kommt mit hoher Geschwindigkeit und Bugwelle auf das Ufer zu: die Fähre Meilen–Horgen. Sie verbindet die beiden Ufer des Zürichsees und ist eine zentrale Verkehrsverbindung in der Region. Jedes Jahr nutzen sie mehr als 1,2 Millionen Autos. Pünktlich nach Fahrplan erreicht das Transportschiff, das den Namen Zürichsee trägt, die Anlegestelle. Das Manöver dauert wenige Augenblicke, ein Mitarbeiter legt ein dickes Stahlseil um einen Poller und lässt sogleich die Stahlrampe herunter, damit die Autos auf das Schiff fahren können.

          Fußgänger und Radler zuerst

          Zunächst verlassen die Autos, die von der anderen Seite des Seeufers kommen, die Fähre, die bis zu 40 Pkw transportieren kann. Bevor die wartenden Autos drauffahren können, haben Fußgänger und Fahrradfahrer den Vortritt. Auf der Fähre steht der Maschinist und weist den Autos ihre Plätze zu, sodass das Schiff nicht ins Ungleichgewicht kommt. Ein Kassierer verkauft die Tickets, die einfache Überfahrt für ein Auto kostet umgerechnet knapp 9 Euro.

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