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Fliegende Autos : Große Drohne mit zwei Sitzen

  • -Aktualisiert am

Bild: Moni Port

In Großstädten werden bald neue Fortbewegungsmittel eingesetzt werden, zum Beispiel Flugtaxis. Davon ist der Elektroniker Burak Ata überzeugt

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          In vielen Science-Fiction-Geschichten kommen sie vor: fliegende Autos oder Drohnen, die durch Großstädte fliegen und Personen schnell und geschwind von einem Ort zum anderen befördern. In den 80ern wurde erwartet, dass solche neuen Technologien schon bald verfügbar sein würden. Dies kann man an Filmklassikern wie „Blade Runner“ oder „Back to the Future“ erkennen, in denen es schon in den 2010er Jahren fliegende Autos, Hoverboards und andere für dieses Genre typische Dinge gibt. Doch heutzutage schauen sich viele um und fragen sich, wo denn nun all die fliegenden Autos sind.

          Bruchsal, München, Singapur

          „Mehrere verschiedene Unternehmen arbeiten zurzeit an sogenannten eVTOLs, Electric Vertical Take-off and Landing. Ins Deutsche übersetzt, steht das für elektrische Senkrechtstart- und Landungsfahrzeuge“, sagt Burak Ata, ein Elektroniker, der mit einem Master of Science in Computertechnik graduiert ist. Er kommt ursprünglich aus der Türkei und arbeitet seit 18 Jahren in der Luftfahrtindustrie. Seit Anfang des vergangenen Jahres arbeitet Burak Ata bei einem Unternehmen namens Volocopter, dessen Hauptprodukt ein sogenanntes „Flugtaxi“ beziehungsweise eine „Taxidrohne“ ist. Volocopter hat drei Hauptquartiere: Das erste ist in Bruchsal, das zweite in München und das dritte in Singapur. „Beispiele von anderen großen Unternehmen, die an ähnlichen Produkten arbeiten, sind Joby aus Amerika oder Ehang aus China. Bevor ich bei Volocopter eingestellt wurde, habe ich bei einem Konkurrenten gearbeitet – der deutschen Firma Lilium, deren Sitz in München ist“, fährt Ata fort.

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