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Schadensersatzforderung : Für Kachelmann sieht es wieder gut aus

  • -Aktualisiert am

Jörg Kachelmann im Gerichtssaal des Landgerichts Frankfurt. (Archiv-Foto) Bild: dpa

Der langjährige Wettermoderator fordert von seiner ehemaligen Geliebten über 13.000 Euro Schadensersatz. Er muss nun beweisen, dass er zu Unrecht der Vergewaltigung beschuldigt wurde.

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          Der ehemalige Wettermoderator Jörg Kachelmann könnte von seiner ehemaligen Geliebten doch noch Schadensersatz bekommen. Das machte gestern der Vorsitzende Richter am Oberlandesgericht in Frankfurt deutlich. Kachelmann verlangt von der Frau, die ihn wegen Vergewaltigung angezeigt hatte, 13.352,69 Euro. Soviel hatte der 57 Jahre alte Meteorologe in seinem Strafprozess für einen Gutachter gezahlt.

          Das Landgericht Mannheim hatte Kachelmann vor fünf Jahren vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Ende 2013 war Kachelmann mit seiner Schadensersatzklage vor dem Landgericht Frankfurt gescheitert. Er zog vor das Oberlandesgericht. Der zuständige Senat dort hält die Klage für durchaus berechtigt. Kachelmann muss in dem Zivilprozess beweisen, dass er falsch beschuldigt worden ist. Seine ehemalige Geliebte hatte ausgesagt, sie sei von ihm mit vorgehaltenem Messer vergewaltigt worden.

          Gestern hörte das Gericht dazu einen Rechtsmediziner. Er erläuterte das Ergebnis seiner Untersuchung, wonach die DNA-Spuren an dem Messer nicht zu dem von der Frau beschriebenen Hergang des Geschehens passen. Das Gericht will vor einem Urteil noch Fragen um die Bezahlung des Gutachters klären.

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