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Jahrhundertsommer : Sommer 2003 ließ jede Menge Rekorde purzeln

  • Aktualisiert am

Nach dem Jahrhundertsommer kommt der Herbst Bild: dpa/dpaweb

So heiß wie dieser Sommer war keiner, an den wir uns erinnern könnten. Flüsse trockneten aus, die Ernte litt und der ausgedorrte Wald brannte. Eine Nation verlangte nach hitzefrei und verbrachte die Freizeit im Freien.

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          Sogar der Jahrhundertsommer 1947 wurde in den Schatten gestellt. Er wurde um ein ganzes Grad geschlagen, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mit. Im Schnitt war es am Tag 19,6 Grad warm, 3,4 Grad mehr als im langjährigen Mittel. Besonders schweißtreibend waren Juni und August. Nur in einigen Ecken im Norden und Nordwestdeutschland waren die Temperaturen nicht ganz so rekordverdächtig.

          Auch absolute Temperaturrekorde gab es reichlich, wie die Meteorologen mitteilten. So wurde der bisherige Temperaturrekord für ganz Deutschland von 40,2 Grad, der am 27. Juli 1983 im oberpfälzischen Gärmersdorf gemessen worden war, gleich mehrfach gebrochen: Nämlich am 09.und 13. August in Karlsruhe sowie am 13. August noch einmal in Freiburg im Breisgau. Möglicherweise seien sogar noch höhere Werte gemessen worden, teilten die Wetterforscher mit. Diese müßten jedoch noch überprüft werden.

          Schluß mit dem Hochsommerwetter

          Doch mit dem Hochsommer ist jetzt erst einmal Schluß. Am Freitag kann es den Meteorologen zufolge zwar im äußersten Süden noch einmal sommerlich warm werden. Doch am Wochenende ist es mit dem Sommer dann im ganzen Land vorbei. Schon in der Nacht zum Freitag soll sich von West- und Südwestdeutschland her in Richtung Nordosten ein Regengebiet breit machen, daß im Süden auch vereinzelt Gewitter mitbringt. Im Norden und im größten Teil Bayerns dürfte es aber trocken bleiben.

          Und es wird kühler: Die Tiefsttemperaturen gehen den Meteorologen zufolge auf Werte zwischen zehn und 19 Grad zurück. Dazu weht, abgesehen von Gewitterböen, ein meist schwacher Wind aus vorwiegend östlichen Richtungen. Der Freitag präsentiert sich dann vor allem in der Mitte und im Nordosten regnerisch. Aber auch im Rest des Landes ist es meist bewölkt und besonders in der Südhälfte können wiederholt Gewitterschauer niedergehen. In Südostbayern und in der Lausitz bleibt der Vorhersage zufolge allerdings meist trocken und gelegentlich kann sich sogar einmal die Sonne durchsetzen. Die Höchsttemperaturen dürften zwischen 16 Grad im Nordosten und 27 Grad im äußersten Süden liegen. Dabei weht meist ein schwacher bis mäßiger Wind.

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