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Istanbul : Pannen im neuen Bosporustunnel

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Japanische Arbeiter vor der Einweihung des Bahntunnels am Dienstag Bild: AP

Mit großen Feierlichkeiten war am Dienstag der neue Bosporus-Bahntunnel eingeweiht worden. Schon am Tag danach gab es erste Pannen. Wegen eines Stromausfalls mussten Passagiere zu Fuß weitergehen.

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          Mehrere Pannen haben den Start der neuen Bahnstrecke zwischen Europa und Asien quer durch den Bosporus in Istanbul überschattet. Die S-Bahnen der „Marmaray“-Verbindung seien am Mittwoch wegen eines Stromausfalls vorübergehend stehengeblieben, berichtete die Zeitung „Hürriyet Daily News“ online. Passagiere hätten zur nächsten Station laufen müssen. Kurz darauf habe es ein Problem mit den Zugtüren gegeben, was ebenfalls zu einem vorübergehenden Stopp geführt habe. In einem weiteren Fall habe ein Zug den letzten Bahnhof in Europa verpasst und sei ohne anzuhalten nach Asien weitergefahren.

          Der „Marmaray“-Verbindung war am Dienstag anlässlich des 90. Jahrestags der Republikgründung feierlich eröffnet worden. Der Tunnel ist 13,6 Kilometer lang. 1,4 Kilometer davon verlaufen in einer Tiefe von 56 Metern quer durch den Bosporus, der Europa und Asien teilt. Der Tunnel ist nach Angaben der Konstrukteure auch bei schweren Erdbeben noch sicher, woran unabhängige Experten vor der Eröffnung allerdings Zweifel äußerten. Istanbul ist stark erdbebengefährdet.

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