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Interview mit Wim Wenders : „Der Papst hat vor nichts Scheu“

Papst Franziskus und der deutsche Regisseur Wim Wenders. Bild: dpa

Wim Wenders hat einen Film über Franziskus gedreht. Wie war es, im Vatikan zu filmen? Ist der Papst Kino-Fan? Und was sagt der Regisseur zu dem Vorwurf, einen Propagandafilm produziert zu haben? Ein Gespräch.

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          Herr Wenders, Ihr Dokumentarfilm „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ soll nach Ihren Worten kein Film „über“ den Papst sein, sondern einer „mit ihm“. Wie ist der Papst denn so als Filmpartner?

          Lucia Schmidt
          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
          Jörg Thomann
          Redakteur im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Auf jeden Fall ausgesprochen konzentriert. Er hat viermal für uns Zeit gehabt, er hatte kein Handy dabei, und es gab auch niemanden, der aufpasste oder ständig auf die Uhr schaute. Er war voll da, spontan, direkt – so, wie man sich einen Gesprächspartner erträumt.

          Im Herbst 2013 erhielten Sie einen Brief aus dem Vatikan mit der Einladung, über ein mögliches Filmprojekt zu sprechen. Warum hat man dafür gerade Sie ausgewählt?

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