https://www.faz.net/-gum-nwn9

Internationale Raumstation : Versorgungsraumschiff gestartet

  • Aktualisiert am

Rußland hat eine Progreß-Raumfähre mit mehreren Tonnen Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS geschickt.

          1 Min.

          Rußland hat eine Progreß-Raumfähre mit mehreren Tonnen Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS geschickt. Die Progreß-Fähre sei in der Nacht zum Freitag um 03.47 MESZ vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan mit einer Sojus-Kapsel gestartet worden, teilte die russische Kontrollstation bei Moskau mit. Die Fähre habe sich neun Minuten nach dem Start von der Kapsel gelöst. Das Andockmanöver an die in 400 Kilometern Höhe um die Erde kreisende ISS ist für Sonntagvormittag geplant.

          Die Progreß hat für die zweiköpfige ISS-Besatzung 2.566 Kilogramm Lebensmittel, Wasser und Treibstoff, Sauerstoff und wissenschaftliche Experimente an Bord. Mit dabei sind auch Satellitentelefone. Sie sind für die nächsten Rückkehrer zur Erde bestimmt. Bei der Landung der letzten Besatzung waren die Antennen der Sojus-Kapsel beschädigt worden, so daß die Bergungsmannschaften zwei Stunden brauchten, um die Kapsel zu finden, die rund 500 Kilometer vom Kurs abgekommen war.

          Ja-Wort im All

          Außerdem seien mehrere Videofilme zur Unterhaltung des russischen Astronauten Juri Malentschenko und seines amerikanischen Kollegen Edward Lu im Gepäck. Die beiden Kosmonauten sind seit April im All. Sie sollen am 18. Oktober abgelöst werden. Der Russe Juri Malentschenko hatte in diesem Monat weltweit für Schlagzeilen gesorgt, als er als erster Raumfahrer im All per Ferntrauung über Funk einer Amerikanerin das Ja-Wort gab.

          Rußland hält die Versorgung der ISS aufrecht, nachdem die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa nach dem Absturz des Space-Shuttles Columbia am 1. Februar alle Shuttleflüge ins All ausgesetzt hatte.

          Weitere Themen

          Mehr Tote in USA durch Polizeischüsse

          Mehr als 1000 Opfer : Mehr Tote in USA durch Polizeischüsse

          Im ersten Jahr der Pandemie ist nicht nur die Zahl der Waffengewalt in Amerika gestiegen, auch die tödlichen Einsätze der Polizei haben einen neuen Negativrekord erreicht. Was hat sich seit den ersten Black-Lives-Matter-Protesten geändert?

          Topmeldungen

          Markus Söder und sein Vize Hubert Aiwanger nach einer Kabinettssitzung im Münchner Hofgarten.

          Streit um Impfungen : Aiwanger wirft Söder Falschbehauptung vor

          Nach der letzten Kabinettssitzung vor der Sommerpause hatten sie noch versucht, Einigkeit zu demonstrieren. Doch der Streit zwischen dem bayrischen Ministerpräsidenten und seinem Vize ist nicht vorbei – im Gegenteil.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.