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Indien : Monsun fordert mehr als hundert Todesopfer

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Auf der Flucht vor den Fluten Bild: AP

Reißende Fluten nach schweren Monsunregenfällen haben in Indien inzwischen mindestens 130 Menschen das Leben gekostet. Rund 200.000 Menschen mußten vor den Wassermassen aus ihren Häusern fliehen.

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          Reißende Fluten nach schweren Monsunregenfällen haben in Indien inzwischen mindestens 130 Menschen das Leben gekostet. Rund 200.000 Menschen mußten vor den Wassermassen aus ihren Häusern fliehen.

          Allein im westindischen Bundesstaat Gujarat kamen nach offiziellen Angaben 108 Menschen ums Leben. Sie ertranken oder wurden unter Erdrutschen oder einstürzenden Häusern begraben. Meteorologen sagten weitere Regenfälle in Gujarat voraus. In Teilen Indiens wurden wegen der heftigen Regenfälle Straßen- und Bahnverbindungen unterbrochen.

          Touristen mit Huschrauber gerettet

          Mit Armeehubschraubern versuchten Rettungskräfte am Freitag, rund 400 Passagiere aus einem Zug zu befreien, der rund 80 Kilometer entfernt von Guajarats Hauptstadt Gandhinagar feststeckte. Die indische Nachrichtenagentur PTI meldete, die Reisenden säßen bereits seit Donnerstag in dem Expreßzug fest.

          Fahrzeuge auf überfluteten Straßen in der westindischen Stadt Ahmedabad

          Im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh wurden weiterhin ausländische und indische Touristen mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht. Sie waren im Himalaya wandern und durch die Wassermassen von der Außenwelt abgeschnitten gewesen. Auch in anderen indischen Bundesstaaten stiegen Flußpegel alarmierend an. Vor Monsunbeginn hatte eine Hitzewelle in Indien rund 400 Menschen das Leben gekostet.

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