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Skigebiete in Italien : Pistenglück ohne Warteschlange

Ein Sessellift in Bormio in Italien im Dezember 2020. Bild: Getty

Viel Schnee und leere Pisten: In Italien hofft man auf die Öffnung der Skigebiete in der zweiten Januarhälfte. Noch zögert die Regierung in Rom. Ob sich die Öffnung wirtschaftlich überhaupt lohnt, bleibt derweil fraglich.

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          Was für ein Winter! In Südtirol und im Trentino, in der Lombardei und im Piemont, in Venetien und in Friaul, auch in den Abruzzen gibt es so viel Schnee wie seit Jahren nicht. Doch Freude an dem Winterwunderland ist nur aus der Ferne möglich. Fremdenverkehr und zumal Skitourismus bleiben in ganz Italien weiter verboten. Skilifte und Seilbahnen sind zugesperrt, wohl bis zum 17. Januar. Was danach erlaubt sein soll, ist schon jetzt heftig umstritten. Seit Ischgl 2020 hat der Wintertourismus einen schlechten Ruf: Es gilt als ausgemacht, dass er die erste Welle der Infektionen im Frühjahr beschleunigt hat. Bei der zweiten Welle jetzt im Winter soll das nicht noch einmal geschehen.

          Matthias Rüb

          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

          In der Nacht zum Dienstag hat die Regierung in Rom beschlossen, den faktischen Lockdown über das Land, der noch im Dezember verhängt worden war und einschließlich Seilbahnverbot zunächst bis zum Dreikönigstag galt, bis Mitte Januar zu verlängern. Reisen über die Grenzen der 20 Regionen hinweg bleiben verboten. In „roten Zonen“ mit besonders hoher Infektionsgefahr gilt eine vollständige Ausgangssperre, dort dürfen die Wohnung und das Haus nur zum Lebensmitteleinkauf, zur Arbeit und im Notfall verlassen werden.

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