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FAZ Plus Artikel Hindu-Tempel in Berlin : Meditation im Drogenpark

Prächtiges Eingangstor: Am Hindutempel in der Hasenheide wird seit acht Jahren gebaut. Im kalten deutschen Winter fahren die Arbeiter zurück nach Indien. Bild: Picture-Alliance

Seit Jahren wird in Berlin-Neukölln an einem Hindu-Tempel gebaut. Wann er fertig wird, weiß niemand. Eine Bereicherung für das Brennpunktviertel ist er aber schon jetzt.

          Unvermutet ragt das reich verzierte Tempeltor über den Zaun in der Hasenheide. Sie grenzt an eine dichtbefahrene Straße mitten in Berlin-Neukölln, unweit des Hermannplatzes, den die Berliner Polizei als „kriminalitätsbelasteten Ort" einstuft. Nichts an diesem Ort erinnert an hinduistische Zeremonien, Indien, Kontemplation und Religiosität. Doch das wenige Meter entfernte Tor gehört zum "Sri Ganesha Hindu Tempel", der den indischen Hindus in Berlin eine feste religiöse Stätte bieten soll - wenn er irgendwann fertig ist. Schon 2005 bot der Bezirk Neukölln dem Tempelverein ein 1300 Quadratmeter großes Grundstück zur Pacht an. 2007 war der erste Spatenstich, seit acht Jahren wird an dem Tempel in der Hasenheide gebaut. Vollendet ist der Bau aber noch längst nicht.

          Hannah Bethke

          Feuilletonkorrespondentin in Berlin.

          Lange Zeit fehlte es an Geld, denn der Tempelbau finanziert sich ausschließlich aus Spenden. Mit etwa anderthalb Millionen Euro Kosten wird gerechnet. Für die filigrane Bautechnik des Tors sind Arbeiter nötig, die mit indischer Baukunst vertraut sind. Vom Frühjahr bis Herbst sind deshalb Architekten und Bauarbeiter aus Indien am Ort, die den Tempel Schritt für Schritt weiterbauen. „Bald müssen sie wieder zurück", sagt Jayarama Naidu, der Präsident des Tempels. „Im Winter ist es zu kalt, da werden auch die Hände viel zu kalt für diese präzise Arbeit." Die erzwungenen Pausen trugen zur weiteren Verzögerung bei. Medienberichte, nach denen der Rohbau bis Ende des Jahres stehe und der Tempel im kommenden Jahr eröffnet werde, weist Naidu zurück. „Nein", sagt er, „das stimmt nicht, das schaffen wir gar nicht. Jetzt fliegen die Bauarbeiter erst mal zurück nach Indien, und wenn sie im nächsten Frühjahr wiederkommen, dann wird der Tempel vielleicht bis zum Herbst im nächsten Jahr fertig."

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          Blick auf das eingerüstete Eingangstor zum demnächst entstehenden Hindu-Tempel. An der Berliner Hasenheide, einem Neuköllner Park.

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