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Raumfahrt : Hubble-Wartungsteam zurück auf der Erde

  • Aktualisiert am

Nachtlandung: Columbia zurück auf der Erde Bild: AP

35 Stunden Außenbordeinsatz waren nötig, um das Hubble-Teleskop wieder funktionstüchtig zu machen. Nach erfolgreicher Mission ist das Reparaturteam zurück auf der Erde.

          Nach ihrer elftägigen Hubble-Mission ist die US-Raumfähre Columbia sicher auf die Erde zurückgekehrt. Das Shuttle setzte am Dienstagmorgen um 4.34 Uhr Ortszeit (10.34 Uhr MEZ) im Raumfahrtzentrum Cape Canaveral in Florida auf, wie die amerikanische Weltraumbehörde Nasa mitteilte.

          Die sieben Astronauten der Columbia wurden nach ihrer Landung mit Lob für die Reparatur des Hubble-Teleskops regelrecht überhäuft. Die Besatzung habe „Super-Arbeit“ geleistet, sagte ein Verantwortlicher der US-Raumfahrtbehörde. Die Nasa bezeichnete die fünfte Hubble-Mission als die schwierigste seit Inbetriebnahme des Teleskops im April 1990.

          35 Stunden im freien Weltraum

          Bei der 108. Mission der Columbia hatten die sieben US-Astronauten das Teleskop wieder instandgesetzt. Bei fünf Weltraumspaziergängen mit einer Gesamtdauer von 35 Stunden reparierten sie unter anderem das Kühlsystem einer Infrarotkamera und tauschten zwei Sonnensegel sowie die gesamte zentrale Stromversorgung aus. Zudem installierten sie ein neues Kamerasystem, das die Bildqualität des Teleskops um das Zehnfache verbessert. Der größte Teil des ersetzten Materials hatte bereits seit 1999 nicht mehr funktioniert.

          2009 soll Hubble abgelöst werden

          Das Hubble-Teleskop war zuvor bereits vier Mal gewartet worden. Für 2004 plant die Nasa eine weitere Modernisierungs-Mission. Im Jahr 2009 soll ein neues Teleskop-Modell im All ausgesetzt werden. Hubble soll ein Jahr später ausrangiert werden. Das Teleskop war 1990 in einem gemeinsamen Projekt der Nasa und der Europäischen Raumfahrtbehörde Esa im All ausgesetzt worden. Seitdem lieferte es hunderttausende Aufnahmen von mehr oft bis dahin nicht entdeckten
          Sternkörpern.

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