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Sommerwetter : Hitzewelle in Deutschland

Heiß, heiß, Baby: Uns erwartet eine länger anhaltende Hitzewelle. Bild: dpa

Annelie wirft die Hitzedüse an: Das warme Wetter lässt private Wetter-Dienstleister zu Sprachphantasten werden, der Deutsche Wetterdienst hält’s eher neutral. Wie man es nimmt: heiß wird es auf alle Fälle.

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          Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach ist eine Behörde – und entsprechend trocken und sachlich sind mitunter die Formulierungen seiner Vorhersagen. Während sich gestern die privaten Wetter-Dienstleister mit Schlagzeilen wie „Heiß, heiß, Baby!“ oder „Annelie wirft die Hitzedüse an“ zu Wort meldeten, hieß es bei den Staatsmeteorologen mit Blick auf die nächsten zehn Tage nur kurz und knapp: „Länger anhaltende Hitzewelle.“

          Peter Badenhop
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Zu mehr Dramatik lassen sich die Experten im Offenbacher Wetterzentrum nicht hinreißen – müssen sie aber auch gar nicht, denn das, was da in ihren Prognosen für den Rest der Woche und darüber hinaus steht, ist schon dramatisch genug: Mit Macht bricht nämlich in dieser Woche der Hochsommer über Deutschland herein. An manchen Orten im Süden der Republik wurden schon Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke gemessen, an diesem Dienstag und vor allem Mittwoch und Donnerstag dürfte es aber auch im Rhein-Main-Gebiet wie in ganz Hessen noch heißer werden.

          Bei mehr oder weniger wolkenlosem Himmel rechnen die Meteorologen mit Höchstwerten von 35 bis 37 Grad, in den westlichen Landesteilen können die Spitzentemperaturen am Donnerstag sogar in die Nähe der 40-Grad-Marke vorstoßen. Allerdings ist dann spätestens am Freitag mit einzelnen Hitzegewittern zu rechnen. Abkühlung werden aber auch die nur vorübergehend bringen, denn die langfristigen Voraussagen des Wetterdienstes deuten nicht auf ein schnelles Ende der Hitze hin. Mindestens bis Ende nächster Woche dürfte es hochsommerlich bleiben.

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