https://www.faz.net/-gum-9mtyd

Historische Inkastadt : Peru schränkt Zugang zu Machu Picchu ein

  • Aktualisiert am

Auf 2500 Metern Höhe gelegen: Machu Picchu in Peru Bild: Reuters

6000 Touristen besichtigen jeden Tag die berühmte Inka-Stätte – mit gravierenden Folgen für die antike Sehenswürdigkeit. Die peruanische Regierung geht nun dagegen vor.

          1 Min.

          Peru schränkt den Zugang zu drei wichtigen Sehenswürdigkeiten in der historischen Inkastadt Machu Picchu ein. Wie die Regierung am Freitag mitteilte, werde der Zutritt zum Sonnentempel, dem Tempel des Kondors und dem Intihuatana-Stein des Unesco-Welterbes zunächst für einen Zeitraum von zwei Wochen streng kontrolliert. Die Maßnahmen seien „angesichts der Anzeichen des Verfalls notwendig, um Machu Picchu zu bewahren“, erklärte das Kultusministerium.

          Fast 6000 Besucher dürfen die berühmte Inka-Stätte aus dem 15. Jahrhundert täglich in zwei Touren betreten. Die Touristenströme haben eine zerstörerische Wirkung auf die jahrhundertealten Steinoberflächen.

          Im Jahre 1911 entdeckt

          Vom 15. bis zum 28. Mai bleiben Touristen nun lediglich drei Stunden, um die genannten drei Bereiche zu besuchen. Die Behörden wollen in der zweiwöchigen Testphase die Auswirkungen der neuen Maßnahmen evaluieren bevor ab dem 1. Juni dauerhaft neue Regeln gelten sollen.

          Das vom Inkaherrscher Pachacútec erbaute Machu Picchu war im Juli 1911 vom amerikanischen Archäologen Hiram Bingham für die Wissenschaft entdeckt worden. Heute gehören die Ruinen zu den bekanntesten archäologischen Stätten der Welt. Im Jahr 1983 wurde die auf einem Bergrücken in 2500 Meter Höhe gelegene Inkastadt in das Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen.

          Weitere Themen

          Kamera filmt Zugunglück Video-Seite öffnen

          Indien : Kamera filmt Zugunglück

          Bei dem Unfall wurden zahlreiche Menschen verletzt. Ein Lokführer konnte erst nach acht Stunden aus einem der Züge befreit und ins Krankenhaus gebracht werden, teilte die die Bahngesellschaft South Central mit.

          Kronzeuge belastet Falk schwer

          Prozess um Unternehmer : Kronzeuge belastet Falk schwer

          Hat Alexander Falk einen Anschlag auf einen Frankfurter Rechtsanwalt in Auftrag gegeben? Der Kronzeuge erhebt am Dienstag vor Gericht schwere Vorwürfe gegen den Hamburger Unternehmer.

          Topmeldungen

          Angeklagter: Der 93 Jahre alte Bruno D. wird aus dem Gerichtssaal in Hamburg geschoben.

          Prozess um SS-Wachmann : Eine große Umarmung

          Im SS-Prozess in Hamburg sagt ein früherer Häftling des KZ Stutthof aus. Er berichtet von furchtbaren Taten und Erlebnissen. Und er will dem Angeklagten vergeben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.