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Hintergrund : Brände in Bahnen

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Die Bahn gilt als eines der sichersten Verkehrsmittel, troßtzdem hat es in den vergangenen Jahren einige schwere Brände - mit den unterschiedlichsten Ursachen - gegeben.

          Obwohl die Bahn als eines der sichersten Verkehrsmittel gilt, hat es in den vergangenen Jahren einige schwere Brände - mit den unterschiedlichsten Ursachen - gegeben. Mehrfach starben Reisende in Rauch und Flammen:

          4. Januar 2000: Auf einer eingleisigen Strecke zwischen den norwegischen Orten Rustad und Rena prallen zwei Züge frontal zusammen. Mehrere Waggons brennen völlig aus: 19 Tote.

          5. Oktober 1999: Im morgendlichen Berufsverkehr rasen beim Bahnhof Paddington im Westen Londons ein Intercity und ein Schnellzug ineinander. Mehrere Waggons entgleisen und geraten in Brand. Bei dem schwersten Bahnunglück in England seit mehr als zwei Jahrzehnten kommen 31 Menschen ums Leben.

          3. Juni 1989: Bei Tscheljabinsk (Ural) explodiert eine neben den Gleisen der Transsibirischen Eisenbahn verlaufende Flüssiggasleitung, als zwei Personenzüge die Stelle passieren. Ein Zug wird durch die Wucht auf das Parallelgleis geworfen und prallt mit dem entgegenkommenden Zug frontal zusammen. 645 der etwa 1.400 Reisenden werden getötet.

          11. September 1985: Ein mit Gastarbeitern besetzter Schnellzug nach Paris stößt nahe der portugiesischen Stadt Viseu mit einem Nahverkehrszug frontal zusammen. Viele der mehr als 100 Opfer verbrennen bis zur Unkenntlichkeit.

          6. Juli 1967: Beim Bahnhof Langenweddingen bei Magdeburg (Sachsen- Anhalt) wird ein mit Leichtbenzin gefüllter Tankwagen auf einem Bahnübergang von einem Personenzug erfasst und explodiert. Unter den 94 Toten sind viele Kinder.

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