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Hells-Angels-Chef : Frank Hanebuth aus Untersuchungshaft entlassen

  • Aktualisiert am

Frank Hanebuth im Mai 2010 Bild: dpa

Gegen eine Kaution in Höhe von 60.000 Euro ist der Rocker Frank Hanebuth aus spanischer Untersuchungshaft entlassen worden. Das Land darf der frühere Präsident des Hells-Angels-Charters Hannover aber nicht verlassen.

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          Der Rocker Frank Hanebuth ist aus der spanischen Untersuchungshaft entlassen worden. Das bestätigte sein Anwalt Götz von Fromberg am Montagabend. „Ich habe mit ihm telefoniert. Er ist draußen und will jetzt erst Mal zur Ruhe kommen.“ Der Fünfzigjährige musste eine Kaution von 60.000 Euro hinterlegen. Zudem muss er sich regelmäßig bei einer spanischen Behörde melden und in Spanien bleiben. Die Freilassung geht auf eine Entscheidung des Obersten spanischen Gerichts auf die Beschwerde der Verteidigung hin zurück.

          Der langjährige Präsident der inzwischen aufgelösten Hells Angels in Hannover wurde von Ermittlern als europaweit einflussreicher Rocker-Boss eingestuft. Vor zwei Jahren war er zusammen mit anderen Rockern auf Mallorca festgenommen worden. Dem 50-Jährigen wird die Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung, Menschenhandel, Erpressung, Freiheitsberaubung, Zuhälterei und Geldwäsche zur Last gelegt. Hanebuth hatte die Vorwürfe stets bestritten. Er war im Gefängnis im andalusischen Cádiz inhaftiert, wo auch Terroristen und Schwerverbrecher einsitzen.

          Eine Anklage liegt gegen Hanebuth noch nicht vor. Vor einem Monat hatte ein Ermittlungsrichter in Madrid entschieden, dass Hanebuth bis zu zwei weitere Jahre in Haft bleiben sollte. Gegen diesen Beschluss legten die Verteidiger Beschwerde ein.

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