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Heftige Unwetter : Feuerwehr im Dauereinsatz

  • Aktualisiert am

Schon wieder Land unter in Deutschland Bild: ddp

Teils heftige Unwetter in Deutschland haben am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag die Einsatzkräfte vielerorts in Atem gehalten und einem Menschen das Leben gekostet. Der Mann verunglückte bei Reparaturarbeiten am Dach seines Hauses.

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          Die teils heftigen Unwetter in Deutschland haben am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag die Einsatzkräfte vielerorts in Atem gehalten und haben einem Menschen das Leben gekostet.

          Bei Reparaturarbeiten auf dem Dach seines Hauses ist am Sonntag im rheinland-pfälzischen Höhn ein 47 Jahre alter Mann tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, stürzte er sieben Meter in die Tiefe und erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Der Mann habe mit einer Plane den Kamin abzudichten versucht, damit nicht weiter Regenwasser in das Gebäude sickere.

          Feuerwehr im Dauereinsatz

          In Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hatte die Feuerwehr auf Grund der Gewitter mit Blitzschlägen viel zu tun. In der Polizeileitstelle in Aachen gingen allein zwischen 21 und 21.45 Uhr 50 Notrufe ein, teilten die Beamten mit.

          Schon am Wochenende hatte es in vielen deutschen Städten Überflutungen gegeben

          Hauptsächlich liefen Keller mit Wasser voll. Zudem wurden Gully- und Kanaldeckel durch die Niederschlagsmengen nach oben gedrückt und stellten Unfallgefahren dar. Niemand sei verletzt worden.

          Teils erhebliche Verkehrsbehinderungen

          Wie auch im Kreis Kleve am Niederrhein und in Meschede im Sauerland standen auch in Rheinland-Pfalz zahlreiche Keller unter Wasser. Zudem wurde die Bahnstrecke zwischen Betzdorf und Daaden bei Schutzbach unterspült, der Zugverkehr musste eingestellt werden.

          In Frankfurt war zwischen 19 und 3 Uhr am Montagmorgen eine Anschlussstelle zur Autobahn 66 gesperrt. Ein Blitzschlag hatte die fest installierte Abpumpanlage beschädigt. Das Regenwasser stand einen Meter hoch auf der Fahrbahn.

          Schon am Wochenende hatten heftige Unwetter die Feuerwehr immer wieder in Atem gehalten (siehe dazu auch: Dutzende Verletzte bei Unwetter in Deutschland)

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