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Haustiere : Tierisch gesund

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Haustiere wirken gesundheitsfördernd auf ihre Besitzer. Der Umgang mit ihnen senkt den Blutdruck, entspannt und setzt Glückshormone frei.

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          Haustiere wirken häufig besser als Medikamente. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in ihrer neuen Ausgabe. Der Umgang mit ihnen senkt den Blutdruck, entspannt und setzt Glückshormone frei. In einer Studie an der State University of New York in Buffalo konnte die amerikanische Psychologen Karen Allen das sogar beweisen.

          Sie setzte eine Gruppe von 240 Ehepaaren unter experimentellen Streß. Die Hälfte davon besaß entweder eine Katze oder einen Hund. Blutdruck und Herzfrequenz stiegen weniger stark an, wenn das Haustier an der Sitzung teilnahm; die Teilnahme des Ehepartners führte zu deutlich mehr Streß.

          In vielen Alten- und Pflegeheimen wird die Erkenntnis, daß Haustiere quasi therapeutischen Nutzen haben, inzwischen in die Praxis umgesetzt. Reinhold Bergler, Direktor des Instituts für empirische Sozialforschung, hat in einer "Wellensittichstudie", bei der die Vögel an hundert Bewohner in insgesamt 40 Heimen verteilt wurden, deutliche Verbesserungen im Alltag von Pflegepersonal und Heimbewohnern gefunden. Selbst bei verwirrten Patienten bessere sich das Befinden, wenn Tiere an Betreuungssitzungen teilnähmen.

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