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Handgepäck im Flieger : Kein Platz für Krabbensalat

  • Aktualisiert am

Frisch gefangen: Krabben aus der Nordsee Bild: dpa

Ein Fluggast wollte rund 150 Gramm Krabbensalat ins Flugzeug mitnehmen – und durfte nicht. Ein Gericht hat nun entschieden, dass das Sicherheitspersonal richtig entschieden hat und sich auch zu anderen Leckereien geäußert.

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          Krabbensalat, Mozzarella und eingelegte Heringshappen sind im Handgepäck im Flugzeug verboten – es sei denn, sie werden in 100-Milliliter-Behälter verpackt und in einem wiederverschließbaren Plastikbeutel mitgeführt. Das hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am Dienstag entschieden (Az.: OVG 6 B 70.15.). Die Bundespolizei war dem Urteil zufolge auch nicht verpflichtet zu untersuchen, ob die Lebensmittel Flüssigsprengstoff enthielten.

          Geklagt hatte ein Fluggast, der 2013 mit 272 Gramm Büffelmozzarella, 155 Gramm Nordseekrabbensalat und 140 Gramm „Flensburger Fördetopf“ nicht durch die Sicherheitskontrolle des Flughafens Berlin-Tegel durfte. Schon in erster Instanz war seine Klage beim Berliner Verwaltungsgericht gescheitert.

          Die Leckereien seien Mischungen von Flüssigkeiten und Feststoffen und damit nach europäischem Verordnungsrecht wie alle anderen Flüssigkeiten zu behandeln, entschieden die Richter. Eine Revision ließen sie nicht zu. Für Flüssigkeiten auf Flügen gelten seit 2006 strenge Regeln, um Anschläge zu verhindern.

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