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Haft in Schweden : Trump will für festgenommenen Rapper ASAP Rocky bürgen

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Der Rapper ASAP Rocky bei einer Gala im Februar 2019 Bild: AP

Seit mehr als zwei Wochen sitzt der amerikanische Rapper ASAP Rocky wegen mutmaßlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft in Schweden. Erst wollte ihm Kim Kardashian schon helfen. Jetzt schaltet sich Donald Trump an.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump will für den in Schweden in Untersuchungshaft sitzenden Rapper ASAP Rocky bürgen. Er habe mit Schwedens Regierungschef Stefan Löfven gesprochen und angeboten, „persönlich für ASAPs Kaution oder für eine Alternative zu bürgen“, schrieb Trump am Samstag bei Twitter. Trump hatte zuletzt in den Vereinigten Staaten mit rassistischen Attacken gegen vier Politikerinnen der Demokraten in der Kritik für Empörung gesorgt.

          ASAP Rocky, der mit bürgerlichem Namen Rakim Mayers heißt, war Ende Juni in Stockholm nach einem Konzert in eine Schlägerei verwickelt worden. Der 30 Jahre alte Musiker wurde später wegen des Vorwurfs der Körperverletzung festgenommen. Ein schwedisches Gericht entschied Anfang Juli, dass der Rapper wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft bleiben müsse. Das Amtsgericht in Stockholm verlängerte am Freitag die Untersuchungshaft.

          Schwedische Regierung wolle nicht eingreifen

          Er habe Löfven versichert, „dass bei ASAP keine Fluchtgefahr besteht“, schrieb Trump. Er wolle in der Angelegenheit innerhalb von 48 Stunden abermals mit der schwedischen Regierung in Kontakt treten.

          Ein schwedischer Regierungssprecher beschrieb das rund 20 Minütige Gespräch als „freundlich und respektvoll“. Löfven habe dabei betonte, „dass die schwedische Justiz, Staatsanwälte und Gerichte völlig unabhängig sind“, fügte er hinzu. Die schwedische Regierung habe weder die Macht noch die Absicht, den Gerichtsprozess zu beeinflussen. Die Möglichkeit, auf Kaution freizukommen, ist im schwedischen Rechtssystem nicht vorgesehen.

          Der in New York geborene Mayers musste nach seiner Festnahme mehrere Auftritte seiner derzeitigen Europatournee absagen. Zuvor hatten einige andere Prominente bereits versucht, dem Rapper zu helfen. Stars wie Kim Kardashian oder Justin Bieber setzten sich unter anderem für seine Freilassung ein. Mayers feierte 2011 seinen Durchbruch mit dem Mixtape „Live. Love. ASAP“. 2013 folgte das Album „Long. Live. ASAP“.

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