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Goldene Kamera in Hamburg : Schaulaufen auf rotem Teppich

  • Aktualisiert am

Ton in Ton mit dem Teppich: Ein gewohnt großer Auftritt von Schauspielerin Helen Mirren Bild: dpa

„Die Queen“ Helen Mirren leuchtet in königlichem Rot, Julianne Moore entschuldigt sich für ihr schlechtes Deutsch und Gerard Butler tut so, als würde er in Mikrofone beißen.

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          Stars wie die Hollywoodschauspieler Helen Mirren, Julianne Moore und Gerard Butler sowie die Band „The Beach Boys“ sind am Samstagabend zur Verleihung der Goldenen Kamera nach Hamburg gekommen. Auch die deutsche Prominenz war zahlreich vertreten: Schauspieler wie Til Schweiger, Ulrich Tukur, Jürgen Vogel, Uschi Glas, Sibel Kekilli und Simone Thomalla ließen sich die Gala ebenso wenig entgehen wie die Moderatorinnen Michelle Hunziker und Barbara Schöneberger, die TV-Köche Tim Mälzer und Christian Rach oder Schlagersänger Roberto Blanco.

          Den roten Teppich hatten die Veranstalter in den Messehallen der Hansestadt ausgerollt – in noch leuchtenderem Rot betrat ihn Oscarpreisträgerin Helen Mirren („Die Queen“). „Es ist eine große Ehre für mich, diesen wichtigen Preis zu bekommen“, sagte die 70-Jährige. „In Deutschland gibt es eine grandiose Schauspiel- und Theatertradition.“

          Auch Juliane Moore brachte etwas Hollywood nach Hamburg. Sie bekam die Goldene Kamera als „Beste Schauspielerin international“.

          Mirrens Auftritt war schon vor der Show ein Höhepunkt ebenso wie der ihrer Kollegin Julianne Moore, die sich gleich vor dem Pulk aus Mikrofonen ganz charmant entschuldigte. „Mein Deutsch ist sehr schlecht, es tut mir so leid“, sagte sie – auf Deutsch. Der Dritte im Bunde der Hollywoodstars, Gerard Butler, war ebenfalls von Mikrofonen umringt und tat so, als würde er gleich hineinbeißen. „Ich bin froh, diese Auszeichnung zu bekommen“, sagte er. „Ich bin oft in Deutschland und habe Freunde hier.“

          Als eine der Ersten und lange vor den Stars aus der Traumfabrik hatte sich Schauspielerin Sibel Kekilli („Game of Thrones“) den wartenden Fans und Kamerateams gezeigt. Die 35-Jährige gehört neben Axel Milberg zum Kieler „Tatort“-Team, das mit „Borowski und der Himmel über Kiel“ nominiert war, und freute sich auf ihre erste Goldene-Kamera-Teilnahme. Der „Tatort-Fraktion“ an diesem Abend drückte unter anderem Klaus J. Behrendt, der für die ARD-Reihe in Köln ermittelt, ganz fest die Daumen.

          Auftritt für die Fans: Sibel Kekilli posiert auf dem roten Teppich

          Nominiert war auch die ZDF-Serie „Blochin“. „Das ehrt uns sehr“, sagte Hauptdarsteller Jürgen Vogel, der sich schon auf den Zeitpunkt der Aftershow-Party freute, „wenn alle Journalisten weg sind“. Während ZDF-„Bergdoktor“ Hans Sigl gespannt auf die „internationalen Kollegen“ war, gab ZDF-Neuzugang Steven Gätjen mit schrillem Outfit und schrägem Auftritt den Clown vor den Fotografen. Das deutlich bessere Händchen bei der Auswahl ihrer Garderobe für den „schönen Preis mit sehr viel Tradition“ hatte Uschi Glas, deren dunkelgrünes Paillettenkleid schon von weitem schillerte.

          Weiß, wie man auf dem roten Teppich ankommt: Uschi Glas

          Michelle Hunziker ging mit Tochter Aurora über den roten Teppich – und Schlagerstar und Preisträgerin Helene Fischer gar nicht. Die Sängerin stand ebenso wie andere bereits vor der Verleihung als Preisträger fest, während unter anderem Schauspieler Jonas Nay – mit der Serie „Deutschland 83“ im Rennen – noch warten musste.

          Die Film- und Fernsehpreise der Funke Mediengruppe wurden zum 51. Mal verliehen. Für Entertainer Thomas Gottschalk war es die 13. Moderation der vom ZDF live übertragenen Show.

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