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Yosemite-Nationalpark : Dritter Parkbesucher an Hantavirus gestorben

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Zeltkabinen im Besucherzentrum des Yosemite-Nationalparks waren offenbar verseucht. Bislang sind drei Parkbesucher am Hantavirus gestorben. Bild: dpa

Ein dritter Besucher des Yosemite-Nationalparks ist am Hantavirus gestorben. Zudem sind zwei weitere Touristen erkrankt. Alle Erkrankten hatten im Park übernachtet.

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          Ein dritter Besucher des kalifornischen Yosemite-Nationalparks ist am Hantavirus gestorben. Der Amerikaner übernachtete wie die zwei anderen Virusopfer in dem für seine Mammutbäume bekannten Park. Zudem haben sich nach Angaben von Gesundheitsbehörden zwei weitere Parkbesucher mit dem gefährlichen Virus infiziert.

          Acht Menschen haben sich bislang mit dem Virus angesteckt. Alle Infizierten sind Amerikaner und hätten seit vergangenen Juni mindestens eine Nacht im Yosemite-Park verbracht. Dort waren offenbar Zeltkabinen seit dem 10. Juni verseucht gewesen. Am 24. August wurden sie desinfiziert. Dazwischen haben etwa 10.000 Touristen in den Unterkünften übernachtet.

          Erkrankung ist äußerst gefährlich

          Menschen können sich durch den Kontakt mit Urin, Kot oder Speichel infizierter Nager, vor allem von Hirschmäusen, anstecken.
          Laut einer Studie des kalifornischen Gesundheitsministeriums aus dem Jahr 2008 trägt jede fünfte Hirschmaus im Yosemite-Park das Virus in sich.

          Eine Erkrankung ist äußerst gefährlich und muss umgehend behandelt werden. Sie beginnt mit Fieber und Schmerzen, kann aber schnell lebensbedrohlich sein. Eine frühe Behandlung erhöhe aber die Überlebenschancen deutlich, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

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