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Mediziner in der Pandemie : Was bekommen wir für Ärzte?

  • -Aktualisiert am

Die Corona-Pandemie verändert die Situation sowohl für die Medizin-Auszubildenden als auch für schon praktizierende Ärzte. Bild: SZ

Die Pandemie hat immense Auswirkungen auf die Ausbildung zukünftiger Mediziner. Ein Assistenzarzt und eine Medizinstudentin erzählen, wie das Virus dazu geführt hat, dass sie weniger lernen und welche Sorgen sie sich für die Zukunft machen.

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          Die Studentin

          Lucia Schmidt
          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Ich hatte mich sehr auf mein Medizinstudium gefreut; Ärztin zu werden war und ist mein Berufswunsch. Mir war bekannt, dass die ersten beiden Jahre des Studiums vor allem aus dem Pauken von Naturwissenschaften bestehen und wenig mit dem gemein haben, was man später machen möchte. Aber alle versicherten mir, dass es nach dem Physikum spannender wird. Doch als ich die großen Prüfungen hinter mir hatte, brach die Pandemie über uns alle herein.

          Somit dauerten meine erste Famulatur und die Möglichkeit der Praxiserfahrung aufgrund des ersten Lockdowns gerade einmal acht statt 30 Tage. Ich wurde nach Hause geschickt, um anschließend dem Aufruf an alle Medizinstudierenden zu folgen und auf einer Covid-19-Station zu arbeiten. Der verschobene Semesterbeginn machte dies für fast drei Monate möglich.

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