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Produkte „nicht sicher“ : WHO verschärft Warnung vor E-Zigaretten

  • Aktualisiert am

In den Vereinigten Staaten werden bislang 60 Todesfälle mit dem Gebrauch von E-Zigaretten erklärt. Bild: dpa

Die WHO legt in Sachen E-Zigaretten nach: Jugendliche und Föten im Mutterleib sollen durch den Konsum besonders gefährdet sein. Auch sei nicht bewiesen, dass „dampfen“ dabei helfe, mit dem Rauchen aufzuhören.

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          Die Weltgesundheitsorgansiation (WHO) hat ihre Warnung vor E-Zigaretten noch einmal verschärft. E-Zigaretten seien „ohne Zweifel“ gesundheitsschädlich und „nicht sicher“, erklärte die WHO in einem Bericht, der deutlich schärfer formuliert ist als ein Bericht aus dem vergangenen Jahr. Darin zählt die WHO verschiedenste Gesundheitsrisiken für Raucher und Passivraucher auf: Der Dampf von E-Zigaretten kann demnach Föten im Mutterleib und das Gehirn von Jugendlichen schädigen.

          Die WHO warnt unter anderem vor einem erhöhten Risiko von Herz- und Lungenkrankheiten. Die langfristigen Folgen von E-Zigaretten könnten aber noch gar nicht bewertet werden. Besonders gefährlich seien E-Zigaretten für Schwangere, „weil sie den wachsenden Fötus schädigen können“. Auch für Heranwachsende stellen E-Zigaretten demnach eine große Gefahr dar: Nikotin mache sehr schnell süchtig und schädige dauerhaft das Gehirn.

          Nach Angaben der WHO gibt es zudem keine ausreichenden Beweise für die Behauptung, dass E-Zigaretten dabei helfen, mit dem Rauchen aufhören. Es gibt demnach auch kaum Anzeichen dafür, dass E-Zigaretten Jugendliche vor noch schädlicheren Produkten bewahren: Jugendliche, die E-Zigaretten rauchen, werden demnach mit höherer Wahrscheinlichkeit auch zu konventionellen Zigaretten greifen.

          E-Zigaretten, bei denen nikotinhaltige Flüssigkeit verdampft wird, haben in den vergangenen Jahren weltweit enorm an Beliebtheit gewonnen. Während sie zunächst als weniger gesundheitsschädliche Alternative zu herkömmlichen Zigaretten galten, wachsen inzwischen die Bedenken. Laut der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC wurden in den Vereinigten Staaten in den vergangenen Monaten 60 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von E-Zigaretten registriert.

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