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Vier Fälle nachgewiesen : Neuer Ebola-Ausbruch im Kongo

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In der kongolesischen Satdt Mbandaka wurde die jüngste Epidemie für beendet erklärt, nun tauchte das Virus 1500 Kilometer weiter östlich wieder auf. Bild: dpa

Vor drei Jahren kostete das Ebola-Virus im Westen Afrikas über 11.000 Menschen das Leben. Nun wurde das gefährliche Fieber im Kongo nachgewiesen – wenige Tage nachdem die jüngste Epidemie für beendet erklärt wurde.

          Im Nordosten des Kongos gibt es neue Fälle des gefährlichen und hoch ansteckenden hämorrhagischen Fiebers Ebola. Von sechs analysierten Blutproben von Erkrankten aus der Region um die Stadt Beni sei das Ebola-Virus in vier Fällen nachgewiesen worden, erklärte das Gesundheitsministerium in Kinshasa am Mittwoch. Örtliche Behördenvertreter hatten am Wochenende von 26 Erkrankungen eines mutmaßlichen hämorrhagischen Fiebers und 20 Todesfällen berichtet.

          Die Laborproben würden nun weiter untersucht, um die Quelle der Erkrankungen zu eruieren. Es blieb daher zunächst unklar, ob die Krankheitsfälle mit der jüngsten Ebola-Epidemie nahe der rund 1500 Kilometer weiter westlichen gelegenen Stadt Mbandaka zusammenhingen. Diese war nach 42 Tagen ohne Neuansteckungen vergangene Woche vom Kongo und der Weltgesundheitsorganisation für beendet erklärt worden.

          Ebola gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Bei einer verheerenden Epidemie 2014 und 2015 starben in Liberia, Guinea und Sierra Leone mehr als 11.000 Menschen.

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