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Affenpocken-Infektion : „Man kann sich überall mit irgendwas anstecken“

Wieder komplett genesen: Lutz Aengenheister ist 31 Jahre alt und lebt in der Nähe von Köln. Bild: Marcus Simaitis

Lutz Aengenheister war einer der Ersten in Deutschland, die sich mit Affenpocken infizierten. Im Interview erzählt er von der Krankheit, der Isolation und der Stigmatisierung als Schwuler.

          5 Min.

          Herr Aengenheister, Sie waren einer der Ersten, bei dem in Deutschland eine Affenpocken-Infektion festgestellt wurde. Hatten Sie vorher schon mal von dieser Krankheit gehört?

          Peter-Philipp Schmitt
          Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          Zwei oder drei Wochen bevor ich mich angesteckt habe, habe ich erstmals von Affenpocken gehört. Vorher wusste ich gar nicht, dass es so etwas gibt. Anfang Mai wurde dann von ersten kleineren Ausbrüchen auch in Europa berichtet, was eher untypisch hier ist. Die meisten Fälle gibt es ja in Afrika.

          Ihnen war also sofort klar, um was es sich handelt, als die ersten Symptome auftraten?

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