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Seuche : Vietnamesische Familie an Vogelgrippe erkrankt

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Auch Nordkorea hat jetzt Vogelgrippe-Erkrankungen bestätigt; hier eine Vogelfarm in Pjöngjang Bild: dpa/dpaweb

In Vietnam ist eine ganze Familie mit Vogelgrippe-Viren infiziert. Es soll sich jedoch nicht um eine Übertragung von Mensch zu Mensch handeln. Wie weit sich die Seuche in Nordkorea ausgebreitet hat, ist unklar.

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          In Vietnam sind fünf Menschen positiv auf das Vogelgrippe-Virus H5N1 getestet worden. Es handele sich um einen 35 Jahre alten Mann, dessen 32jährige Frau und ihre drei Töchter, teilten die Gesundheitsbehörden am Dienstag mit.

          Die Familie war am 22. März mit Symptomen der Vogelgrippe in ein Krankenhaus in Nordvietnam eingeliefert worden. Sie hatte den Angaben zufolge rund 400 Hühner gezüchtet, von denen die Hälfte starb. Die Familie habe einige der Tiere gegessen, erklärte der Leiter der Gesundheitsbehörde von Haiphong, Nguyen Van Vy. Vermutlich handele es sich nicht um eine Übertragung von Mensch zu Mensch, sagte Nguyen Tran Hien, Direktor des Nationalen Instituts für Hygiene und Epidemiologie.

          Nordkorea: Gefahr durch schlechtes Quarantänesystem

          Am vergangenen Wochenende war bekannt geworden, daß die Vogelgrippe in Nordkorea möglicherweise weiter verbreitet als offiziell zugegeben. Es würden zunehmend Fälle auf Hühnerfarmen außerhalb der nach Regierungsangaben betroffenen Regionen gemeldet, berichtete am Dienstag die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf einen südkoreanischen Geschäftsmann mit Verbindungen nach Nordkorea.

          Quarantäne-Station im nordkoreanischen Hafen von Nampho
          Quarantäne-Station im nordkoreanischen Hafen von Nampho : Bild: dpa/dpaweb

          Es bestehe die Gefahr, daß sich die Situation in den ländlichen Gegenden angesichts eines schlechten Quarantänesystems weiter verschärfe. Nordkorea hatte am Wochenende zum ersten Mal in seinen offiziellen Medien über den Ausbruch der hoch ansteckenden Tierkrankheit berichtet. Dabei war von zwei bis drei betroffenen Geflügelbetrieben die Rede, darunter eine Hühnerzucht in der Hauptstadt Pjöngjang. Hunderttausende Tiere seien geschlachtet und verbrannt worden. Ob es sich um den auch für Menschen lebensgefährlichen Virustyp H5N1 handelt oder wann die Seuche ausgebrochen ist, war nicht mitgeteilt worden. Menschen seien jedoch bisher nicht angesteckt worden, hatte es geheißen.

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