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Corona-Zahlen des RKI : Sieben-Tage-Inzidenz wieder über 60

  • Aktualisiert am

Eine Gesichtsmaske liegt am Straßenrand im Herbstlaub. Bild: Sebastian Gollnow/dpa

7676 Corona-Neuinfektionen sind 25 Prozent mehr als vor genau einer Woche. Entsprechend steigt die Sieben-Tage-Inzidenz. Dazu meldet das RKI 145 weitere Todesfälle.

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          Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7676 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 145 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus innerhalb 24 Stunden registriert, wie aus Zahlen des RKI vom Sonntag hervorgeht.

          Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

          Vor einer Woche 6114 Neuinfektionen

          Am Sonntag vor einer Woche hatte das RKI innerhalb eines Tages 6114 Neuinfektionen und 218 neue Todesfälle verzeichnet. Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden. Er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

          Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 60,2 – und damit höher als am Vortag (57,8). Der bisherige Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

          Seit Beginn der Pandemie zählte das RKI 2.386.559 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

          Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 67.841.

          Das RKI gab den bundesweiten Sieben-Tage-R-Wert am Samstagnachmittag mit 1,07 an (Vortag 1,01). Das ist der höchste Wert seit mehreren Wochen. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 107 weitere Menschen anstecken.

          Das könnte darauf hindeuten, dass sich die ansteckenderen Virusvarianten trotz des Lockdowns rascher ausbreiten. Bundesgesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler hatten am vergangenen Mittwoch gesagt, dass der Infektionsanteil der britischen Mutante in Deutschland mittlerweile bei mehr als 22 Prozent liegt.

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