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Praxis-Gründungen : Die Ärzte entdecken ihre Landliebe

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Seit Landärzte nicht mehr zwingend auf dem Land wohnen müssen, gibt es mehr neue Praxen Bild: dpa

Ärzte sind in ländlichen Regionen zunehmend Mangelware. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Eine Reform aus schwarz-gelben Regierungszeiten beginnt offenbar zu greifen.

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          Die Bereitschaft von Hausärzten, sich auf dem Land niederzulassen, nimmt offensichtlich wieder etwas zu. Ihr Anteil an den ärztlichen Existenzgründungen hat sich in den vergangenen zwei Jahren nahezu verdoppelt. Zu dieser Erkenntnis kommt eine aktuelle Studie der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank) und des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung. Dennoch bleibe die medizinische Versorgungssituation in ländlichen Regionen weiter angespannt, so die Analyse weiter.

          2012/2013 ließ sich demnach mehr als jeder zehnte (11,5 Prozent) Hausarzt in einer Region mit weniger als 5000 Einwohnern nieder. Das seien fast doppelt so viele wie 2010/2011. Absolute Zahlen gehen aus der Studie nicht hervor.

          Residenzpflicht gilt nicht mehr

          Nach Einschätzung der Apobank zeigen die Zahlen, „dass die Politik mit der Aufhebung der Residenzpflicht 2012 einen Schritt in die richtige Richtung unternommen hat“. Zuvor mussten Kassenärzte in der Nähe ihrer Praxis wohnen.

          In der Regel stünden Landpraxen wirtschaftlich gut da. Die neue Regelung habe - neben weiteren Faktoren - dazu geführt, dass sie nun auch eine echte Option für Existenzgründer seien.

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