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Kindergerichte im Test : Deutsche Restaurants schlechter als McDonald’s

Schnitzel mit Pommes, Würstchen mit Pommes oder einfach Pommes mit Ketchup: Deutsche Kindergerichte sind sehr phantasielos gehalten. Bild: Mauritius

Eine neue Studie zeigt: In deutschen Gaststätten werden Kinder noch ungesünder bewirtet als in amerikanischen Fastfood-Restaurants. Wie kann das sein? Gespräch mit einem Ge­sund­heits­wis­sen­schaft­ler.

          4 Min.

          Herr Professor Schneider, Sie und andere Gesundheitswissenschaftler an Ihrem Institut haben das Kinderessen in 500 deutschen Restaurants untersucht. Was kam dabei heraus?

          Katrin Hummel

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Tristesse à la carte: Siebzig Prozent aller Kinderessen bestehen aus den immergleichen sechs ungesunden Gerichten: Chicken-Nuggets oder Schnitzel mit Pommes, einfach nur Pommes mit Mayonnaise oder Ketchup, Nudeln mit Sauce, Würstchen mit Pommes, Burger oder sogar Nachspeisen als Hauptspeise, etwa süße Pfannkuchen oder Grießbrei.

          Zum Verständnis: Sie waren nicht in der Systemgastronomie unterwegs, sondern in normalen Restaurants?

          Genau, wir waren in den typischen inhabergeführten Restaurants, also gerade nicht bei McDonald’s oder Burger King.

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