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Kampf gegen Ebola : Weltbank gewährt 200 Millionen Dollar 

  • Aktualisiert am

Bild: AP

Die Ebola-Epidemie soll unbedingt eingedämmt werden. Die Weltbank will für die Gesundheitssysteme der am stärksten betroffenen Ländern Notprogramme finanzieren. Währenddessen breitet die Seuche sich weiter aus.

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          Die Staatengemeinschaft will mit Krediten in Höhe von 260 Millionen Dollar beim Kampf gegen die Ebola-Seuche in Westafrika helfen. Es seien viele Menschenleben in Gefahr, wenn man die Erkrankung nicht in ihren jetzigen Bahnen stoppen könne, erklärte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim am Montag. Sein Institut werde Liberia, Sierra Leone und Guinea insgesamt 200 Millionen Dollar zu Verfügung stellen. Von der Afrikanischen Entwicklungsbank sollen weitere 60 Millionen Dollar fließen, wie Mitarbeiter berichteten.

          Rasche Maßnahmen seien dringend geboten, mahnte der Weltbank-Präsident, der selbst Experte für Infektionskrankheiten ist. Mit Sorge verfolge er, wie die Ausbreitung des tödlichen Virus zum Zusammenbruch der „vorher schon schwachen Gesundheitssysteme“ in allen drei Staaten führe. Bei ihrem Notprogramm werde sich die Weltbank eng mit der Weltgesundheitsbehörde WHO abstimmen.

          Ebola ist eine Viruserkrankung, die mit grippeähnlichen Symptomen beginnt und später schwere Blutungen hervorruft. Beim jetzigen Ausbruch sind 887 Menschen ums Leben gekommen. Auch in Nigeria wurden drei neue Fälle gemeldet. Sierra Leone gab unterdessen bekannt, Soldaten für einen Einsatz der Afrikanischen Union in Somalia wegen der Seuche vorerst nicht mehr auszutauschen. Die Truppen helfen beim Kampf gegen islamistische Milizen.

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