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Mini behandelt einen Jungen aus der abgelegenen Region rund um den zehnthöchsten Berg der Erde, Annapurna. Bild: Privat

Helfer in Nepal : Endlich zum Zahnarzt

  • -Aktualisiert am

Drei Münchner halfen dort, wo die Menschen weit reisen müssen für eine Behandlung – in Nepal. Die Auswirkungen des Tourismus konnten die Mediziner in den Mündern der Kinder sehen.

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          Dass sie so dringend gebraucht werden, damit haben die drei Zahnärzte nicht gerechnet: Kinder im Grundschulalter, deren Mundhöhlen von Karies zerfressen sind. Erwachsene, die Dutzende Kilometer über hohe Pässe und durch tiefe Täler gegangen sind, um sich behandeln zu lassen. Aber andererseits sind die Münchner Zahnärzte Andreas Mini, Matthias Kelch und Markus Klören genau deshalb im Herbst 2017 nach Nepal gereist: Sie wollten den Menschen in der abgelegenen Region hinter der Annapurna (mit 8091 Meter der zehnthöchste Berg der Erde) helfen. Dort, wo ihr Wissen und ihre Fähigkeiten gebraucht werden.

          Der Film „Annapurna Flossing“ erzählt von dieser ungewöhnlichen Reise nach Nepal. Durch Zufall hatte der 35 Jahre alte Andreas Mini von der Lophelling Boarding School erfahren, einer von der Nepal Initiative Schongau unterstützten Schule für Kinder aus tibetischen Flüchtlingsfamilien. Dort gebe es einen Zahnarztstuhl, dort könne er behandeln, hörte Mini.

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