Großeinsatz in Kamen : Fünf Menschen nach Fastfood-Verzehr im Krankenhaus
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Eine Kentucky-Fried-Chicken-Filiale in Kamen wird aktuell von der Lebensmittelüberwachung überprüft (Symbolbild) Bild: dpa
Bei einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ist in einem Schnellrestaurant im Kreis Unna Frittierfett sichergestellt worden, die Filiale wurde geschlossen. Fünf Gäste wurden ins Krankenhaus gebracht.
Am Dienstagabend ist es in einer Filiale der Schnellrestaurantkette „Kentucky Fried Chicken“ (KFC), die sich im Kamener Karree im Kreis Unna befindet, zu einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr gekommen. Wie die Kreispolizeibehörde Unna bestätigte, habe sich ein Gast nach dem Verzehr von Hähnchen übergeben. Weitere Gäste klagten ebenfalls über Übelkeit.
Nach Angaben von Max Rolke, stellvertretender Pressesprechers des Kreis Unna, sei um 22.30 Uhr die Rettungsleitstelle informiert worden. Fünf Personen seien ins Krankenhaus gebracht worden, hätten dieses aber schon am Abend wieder verlassen können.
Das Schnellrestaurant wurde vorsorglich geschlossen, am Mittwochmorgen nahm die Veterinärbehörde ihre Arbeit auf. Die Befragung der Betroffenen ergab,dass alle Betroffenen „Hot Wings“ gegessen hatten. Die Gäste berichteten von einem „stark abweichenden Geruch des Produkts“, so die Pressemitteilung des Kreis Unna.
Bei der Kontrolle des Gesamtbetriebs, bei der neben Lebensmitteln auch die Betriebs- und Personalhygiene überprüft wurden, konnte eine „stark abweichende Sensorik (Geruch, Aussehen) des Frittierfetts“ festgestellt werden. Daraufhin wurde eine Entsorgung des besagten Fetts und die Reinigung der Fritteuse angeordnet. Weitere entnommene Proben wurden zur chemischen und mikrobiologischen Untersuchung an das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen (CVUA) nach Hagen und Arnsberg geschickt.
Der Betrieb des Schnellrestaurants konnte am Mittag wieder aufgenommen werden.