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Gewinnspiel : Das kulinarische Rätsel

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Frage 14: Was macht eigentlich Tim Mälzers Mutter? Bild: ddp

Was ist „Caviar de Bar“? Womit qualifizierte sich Deutschlands erster Fernsehkoch? Zwanzig Fragen, die Liebhaber der Kulinarik sich auf der Zunge zergehen lassen dürfen. Spielen Sie mit und gewinnen Sie einen von drei Meister-Kochkursen!

          Was ist „Caviar de Bar“? Womit qualifizierte sich Deutschlands erster Fernsehkoch? Und was macht eigentlich Tim Mälzers Mutter? Zwanzig Fragen, die Liebhaber der Kulinarik sich auf der Zunge zergehen lassen dürfen. Und wer alles weiß, kann einen von drei Meister-Kochkursen gewinnen.

          Schreiben Sie die Lösungen (Nummer der Frage mit jeweiligem Antwortbuchstaben) auf eine Postkarte und senden diese bis Montag, 8. Januar 2007 (Poststempel), an die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Stichwort „Genußrätsel“, 60267 Frankfurt. Oder per E-Mail an: genussraetsel@faz.de. Auflösung und Gewinner werden am 14. Januar bekannt gegeben.

          1. Jean-Claude Bourgueil vom Düsseldorfer Restaurant „Im Schiffchen“ hat dieses Jahr seinen dritten Michelin-Stern verloren - und gleichzeitig doch nicht. Warum?

          a) Weil das Restaurant ohnehin nicht mehr existierte, als der Michelin-Führer seine Entscheidung bekannt gab.

          b) Weil gleichzeitig Bourgueils Zweitrestaurant im Erdgeschoß des Schiffchen erstmals mit einem Stern ausgezeichnet wurde.

          c) Weil die Entscheidung des Michelin revidiert wurde, nachdem Bourgueil vor dem Europäischen Menschengerichtshof Klage erhoben hatte.

          2. Was ist „Caviar de Bar“?

          a) Ein preisgünstiger Lachskaviar, der in manchen Bars zu Wodka serviert wird.

          b) Eine unter Barkeepern übliche Bezeichnung für Angostura, einen teuren Bitterlikör von tiefdunkler Farbe, der für einige Mixgetränke benötigt wird.

          c) Eine Marmelade aus Johannisbeeren, deren Kerne mit Gänsekielen entfernt wurden, was sehr aufwendig ist und sich entsprechend im Preis niederschlägt.

          3. Was ist „court-bouillon“?

          a) Ein besonders kleiner Suppenwürfel.

          b) Ein Sud zum Garen von Fisch und Meeresfrüchten.

          c) Der monatliche Newsletter der Köchevereinigung Euro-Toques .

          4. Die deutsche Ausgabe des Gastro-Führers „Gault Millau“ kürt jedes Jahr den „Barkeeper des Jahres“. Was ist das Besondere am „Barkeeper des Jahres 2007“?

          a) Zum ersten Mal wurde eine Frau mit diesem Titel bedacht.

          b) Der Barkeeper des Jahres 2007 ist gläubiger Muslim und trinkt deshalb selbst überhaupt keinen Alkohol.

          c) Den Barkeeper des Jahres 2007 gibt es nicht, weil der Titel mangels geeigneter Kandidaten diesmal nicht vergeben wurde.

          5. Clemens Wilmenrod war Deutschlands erster Fernsehkoch, er erfand unter anderem den „Toast Hawaii“. Was qualifizierte ihn ganz besonders für seine Arbeit vor der Kamera, die 1953 begann?

          a) Wilmenrod war überhaupt kein gelernter Koch, sondern ein gelernter Schauspieler.

          b) Wilmenrod hatte sich kurz vor dem Zweiten Weltkrieg nach Frankreich abgesetzt und war beim Meisterkoch Fernand Point in die Lehre gegangen, dem Vater der modernen französischen Küche.

          c) Wilmenrod war der Schwiegersohn des Intendanten seines damaligen Haussenders NWDR.

          6. In der Originalausgabe des „Dr. Oetker Schulkochbuchs“ aus dem Jahr 1960 ist ein Rezept für „Polnische Soße“ verzeichnet. Was ist an dieser Soße bemerkenswert?

          a) Der Botschafter der Tschechoslowakei schickte damals eine offizielle Protestnote an Rudolf-August Oetker, weil es sich bei der Polnischen Soße um eine schlesische Spezialität handelt, die der Diplomat für sein Land reklamierte.

          b) Die Polnische Soße wird zu Karpfen gereicht - und enthält unter anderem Malzbier und Pfefferkuchen.

          c) Der Bund der Heimatvertriebenen rief in Zeitungsanzeigen zum Boykott des Schulkochbuchs auf, weil das Rezept mit der echten Polnischen Soße nicht das geringste zu tun hatte.

          7. Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Salmanassar“?

          a) Ein spezielles Messer zum Tranchieren von Lachs.

          b) Eine Flasche mit neun Litern Inhalt.

          c) Ein Wildragout, das auf Gräfin Salmagondi, eine der Hofdamen Katharinas von Medici, zurückgeht.

          8. Was macht ein Koch, wenn er etwas „zur Rose abzieht“?

          a) Er legt das Innere einer Artischocke frei.

          b) Er schält Rosenkohl Blatt für Blatt und verwendet nur den winzigen Kern für ein besonders feines, lediglich mit Sahne und Butter abgestimmtes Püree.

          c) Er erhitzt eine Crème-Masse so weit, dass sie auf einem Kochlöffel angedickt liegen bleibt und beim Daraufblasen ein Muster bildet, das wie eine Rosenblüte aussieht.

          9. Was ist/sind „Blindbacken“?

          a) Einen Teigboden oder eine Teighülle ohne Belag oder Füllung vorbacken und dazu mit getrockneten Hülsenfrüchten beschweren.

          b) Einen Kuchen ohne Temperaturanzeige - traditionell über offenem Feuer - ohne weitere Hilfsmittel backen.

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