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Gewalt in der Geburtshilfe : „Dem Kind geht es gut, stell dich nicht so an“

  • -Aktualisiert am

„Es war Gewalt“: An die Geburt ihres Sohns hat Simone G. keine guten Erinnerungen. Bild: Natascha Holstein

Über Gewalt in der Geburtshilfe wird kaum gesprochen, dabei betrifft sie Schätzungen zufolge die Hälfte aller gebärenden Frauen. Simone G. will ihre Geschichte erzählen.

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          Wenn Simone G. mit Jonathan spielt, denkt sie nur selten an seine Geburt. Doch wenn er nachts im Bett liegt und nicht bei ihr ist, kommen manchmal Erinnerungen hoch. Vier Jahre ist Jonathans Geburt nun her, er ist gesund und fit, doch seine Eltern können den Tag nicht hinter sich lassen. Simone G. sagt: „Es war Gewalt.“

          Als sie damals in die Klinik kam, wurde festgestellt, dass das Kind nicht richtig im Becken lag. Von diesem Moment an durfte Simone G. sich nicht mehr bewegen. Abends wurde die Geburt eingeleitet, in der Nacht kamen Wehenstürme. Aufgrund der Schmerzen stimmte sie einer Periduralanästhesie (PDA) zu. Zunächst hatte sie keine großen Probleme. „Bis dann morgens um sechs die Tür aufging und Schichtwechsel der Hebammen war.“

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