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Kassen verbessern Grippeschutz : Grippeimpfung – worauf warten Sie?

Nur ein kleiner Pieks: Viele schieben fadenscheinige Argumente dem Gang zum Arzt vor. Bild: dpa

Die Grippeimpfung hat es in Deutschland noch immer schwer. Sätze wie „Ich gehöre nicht zur Risikogruppe, ich überstehe das schon!“ sitzen tief. Dabei wäre genau jetzt der richtige Zeitpunkt, sich impfen zu lassen.

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          Gesundheitsminister Jens Spahn hat es getan und offiziell verkündet: Er hat sich gegen Grippe impfen lassen. Und das, obwohl er – soweit aus der Ferne beurteilbar – nicht zu einer jener Risikogruppen zählt, denen die Ständige Impfkommission (Stiko) diesen Schritt ausdrücklich empfiehlt. Spahn ist nicht über 60, nicht chronisch krank, nicht schwanger und arbeitet in keinem medizinischen Betrieb oder mit Geflügel.

          Lucia Schmidt

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Warum das so erwähnenswert ist? Weil es die Grippeimpfung in Deutschland noch immer schwer hat. Menschen, die wie Spahn nicht zur Risikogruppe zählen, stellen sich die Frage, ob sie sich impfen lassen sollten, oft erst gar nicht. Und selbst von denen, die zur Risikogruppe zählen, denen es also dringend empfohlen wird, lassen sich gerade mal rund 30 Prozent die Spritze geben. Beim Fachpersonal sieht es unwesentlich besser aus: Nur 40 Prozent aller Mitarbeiter in Kliniken gehen zum Impfen – etwa 60 Prozent der Ärzte und 30 Prozent der Pfleger.

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