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Geschwister im Kreißsaal : Die Geburt als Familien-Event?

  • -Aktualisiert am

Die meisten Hebammen und Psychologen raten davon ab, das Kind mit in eine Klinik zu nehmen. Bei einer Hausgeburt spreche grundlegend nichts dagegen. Bild: dpa

Manche Eltern entscheiden sich, ihre älteren Kinder dabei sein zu lassen, wenn das Geschwisterchen kommt. Das kann ein Erlebnis sein – hat aber auch Risiken.

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          Bei vielen Müttern und Vätern, die ein zweites Kind erwarten, stellt sich früher oder später die Frage: Was machen wir mit unserem Kind, wenn es los geht? Es werden dann verschiedene Szenarien und Pläne aufgestellt, denn eine Geburt ist vieles, nur nicht planbar. Da wird für den Fall, dass es nachts losgeht, die Nachbarin gefragt, für tagsüber der Kindergartenfreund und fürs Wochenende die Großeltern. Und doch ist immer eine gewisse Unsicherheit dabei: Was, wenn die Nachbarin nicht ans Telefon geht oder der Kindergartenfreund mit Fieber im Bett liegt? Warum also nicht das Kind bei der Geburt dabei sein lassen?

          Die Reaktionen von Außenstehenden darauf sind allerdings immer ähnlich: Das kann man keinem Kind zumuten! Das Erlebnis könnte die Kinder traumatisieren, der Anblick der schmerzerfüllten Mutter, ihr Schreien, das viele Blut. Und was, wenn etwas schiefgeht? Viele Menschen haben Bilder von Geburten im Kopf, die ihrer Meinung nach Kinder besser nicht erleben sollten.

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