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Fipronil im Hühnerstall : Spur im Eier-Skandal führt nach Rumänien

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Im Chemischen Veterinäruntersuchungsamt werden Eier auf Fipronil getestet. Bild: dpa

Was hatte das Insektizid Fipronil in einem Desinfektionsmittel für Hühnerställe zu suchen? Die Spur führt zu einem Chemikalienhändler aus Belgien, der große Mengen in Rumänien geordert haben soll.

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          Im Skandal um Millionen mit dem Insektengift Fipronil belastete Hühnereier ist dem „Spiegel“ zufolge ein Chemikalienhändler aus dem belgischen Weelde ins Zentrum der Ermittlungen gerückt. Belgische und niederländische Fahnder gingen Hinweisen nach, wonach der Händler Patrick R. um den Jahreswechsel in einer Fabrik in Rumänien große Mengen des Tiermedikaments Fiprocid geordert habe, das den gefährlichen Wirkstoff Fipronil enthält, berichtete das Magazin am Freitag vorab aus seiner neuen Ausgabe.

          Ehemalige Geschäftspartner des Unternehmers sagten dem „Spiegel“ demnach, dass es sich um Bestellungen im Volumen von mehreren zehntausend Euro gehandelt habe. Weder Patrick R. noch dessen belgischer Strafverteidiger seien am Donnerstag für eine Stellungnahme erreichbar gewesen.

          Das Kontaktgift war offenbar einer Flüssigkeit namens „Dega 16“ beigemischt, die in 20-Liter-Kanistern vertrieben wurde und der Säuberung von Geflügelställen dienen sollte. In Deutschland ist ein Präparat dieses Namens auf dem offiziellen Markt nicht erhältlich.

          Fipronil wird unter anderem als Pflanzenschutzmittel und in der Tiermedizin gegen Flöhe und Zecken bei Katzen und Hunden, aber auch zur Bekämpfung von Läusen, Schaben und Milben eingesetzt. Die Anwendung bei Tieren, die Lebensmittel liefern, ist verboten.

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