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Feinstaubbelastung in Stuttgar : Feinstaubbelastung in Stuttgart über dem Grenzwert

„Feinstaub-Alarm“ in Stuttgart Bild: dpa

In Stuttgart wird Autofahrern geraten, aufgrund der hohen Feinstaubbelastung auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Schuld daran ist mitunter die Wetterlage.

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          In der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart sind die Autofahrer seit Donnerstag wegen der hohen Feinstaubbelastung aufgerufen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die herbstliche Wetterlage verstärkt die Feinstaubbelastung im Talkessel Stuttgarts. Das Landesverkehrsministerium, das Regierungspräsidium Stuttgart und die Stadt forderten die Bürger zudem auf, sogenannte Komfort-Kamine nicht zu benutzen.

          Rüdiger Soldt

          Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

          Auch Fahrgemeinschaften seien ein sinnvolles Mittel, den Verkehr in Stuttgart zu reduzieren; ein Auto ist in Stuttgart im Durchschnitt nur mit 1,1 Personen besetzt. Wer die Möglichkeit habe, zu Hause zu arbeiten, solle dies tun. Vor allem im Winterhalbjahr kann es zu erhöhten Luftschadstoffwerten kommen, da in dieser Jahreszeit häufiger Wetterbedingungen herrschen, die eine Anreicherung von Feinstaub und Stickstoffdioxid begünstigen.

          Die austauscharmen Wetterlagen verhindern die Verteilung und den Abtransport der Luftschadstoffe in die Atmosphäre. Am Stuttgarter Neckartor wurde der Feinstaubgrenzwert in diesem Jahr bis Ende September an 34 Tagen überschritten – erlaubt sind 35 Tage. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sagte im SWR, wenn sich die Zustände in Stuttgart nicht verbesserten, seien Fahrverbote nicht ausgeschlossen – auch weil Gerichte und die EU nach elf Jahren Grenzwertüberschreitungen zu solchen Maßnahmen greifen könnten. Hermann plädiert schon länger für die Einführung der „blauen Plakette“.

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