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Findet jedes Muttermal : Ein Ganzkörperscanner für den Kampf gegen den Hautkrebs

Mit 92 Kameras: Der Scanner kartiert den menschlichen Körper. Bild: Steffen Hartmann/ LMU

An der Universität in München ist der erste Ganzkörperscanner Deutschlands im Einsatz: Mit 92 Kameras bestückt, soll der Scanner die Plastische Chirurgie unterstützen – und bei der Krebsvorsorge helfen.

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          Der Mann, der sich zu Demonstrationszwecken in den 3D-Ganzkörperscanner stellt, hat nicht nur Tätowierungen am Unterarm, sondern auch Muttermale. Doch der Scanner entdeckt und dokumentiert nur die „pigmentierten Hautläsionen“, die Hautveränderungen in Form von Muttermalen. Die Tätowierungen würden offenbar als medizinisch „nicht relevant“ erkannt, sagt Riccardo Giunta, Direktor der Abteilung für Handchirurgie, Plastische Chirurgie und Ästhetische Chirurgie der Ludwig-Maximilians-Universität München.

          Karin Truscheit
          (ktr.), Deutschland und die Welt

          Der Ganzkörperscanner, der vergangene Woche vorgestellt wurde und den die Deutsche Forschungsgemeinschaft für wissenschaftliche Untersuchungen fördert, ist der erste dieser Art in der Plastischen Chirurgie in Deutschland. Derzeit werden nur zwölf dieser Scanner in Krankenhäusern genutzt, davon sieben in den Vereinigten Staaten. Mit dem Ganzkörperscanner könne man „einen Avatar vom ganzen Körper erstellen“, sagt Giunta. Zum Einsatz kommen soll er vor allem in der Plastischen Chirurgie und zur Kartographierung von Hauttumoren.

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