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Spezialklinik gibt Entwarnung : Doch kein Ebola in Bochum

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Der Koordinator der Düsseldorfer Sonderisolierstation hilft dem Oberarzt, seinen Schutzanzug zu dekontaminieren. Bild: dpa

Eine Düsseldorfer Spezialklinik hat im Fall eines Mannes Entwarnung gegeben. Nach einem Guinea-Aufenthalt war er mit Ebola-Symptomen von einem Bochumer Krankenhaus nach Düsseldorf verlegt worden.

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          Im Fall eines wegen Ebola-Verdachts behandelten Mannes aus Bochum gibt es Entwarnung. Der Patient sei nicht an dem Ebola-Virus erkrankt, teilten die Stadtverwaltungen von Bochum und Düsseldorf am Montag mit. Ein sogenannter PCR-Test am Uni-Klinikum Düsseldorf habe dies ergeben. Sämtliche Schutzmaßnahmen sowohl in Düsseldorf wie auch in Bochum konnten damit aufgehoben werden.

          Der Patient war aus dem westafrikanischen Guinea zurückgekehrt und hatte sich mit Fieber und Durchfall in ein Bochumer Krankenhaus begeben. Da eine Erkrankung durch das tückische Ebola-Virus nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden das Bochumer Gesundheitsamt und das Landeszentrum für Gesundheit informiert. Vorsorglich wurde der Mann am Sonntagabend auf eine Sonderisolierstation des Uni-Klinikums Düsseldorf gebracht.

          Transport unter hohen Sicherheitsauflagen

          Die Station ist den Angaben zufolge von der Außenwelt völlig abgeriegelt und verfügt über drei Hochinfektionsbetten. Dort ist eine komplette intensivmedizinische Betreuung inklusive künstlicher Beatmung und Dialyse möglich. Die Station verfügt zudem über Vorrichtungen zur Steuerung von Luftströmen und zur Sterilisierung von Abwasser.

          Bei dem Transport des Mannes galten besondere Sicherheitsauflagen. Der Patient wurde in einem Intensiv-Rettungswagen von Bochum nach Düsseldorf gebracht, begleitet wurde er von sechs weiteren Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr und zwei Polizeiwagen.

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