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Zahlen zum Coronavirus : Die Pandemie im Überblick

  • Aktualisiert am

Bild: Jens Giesel

Wie viele Deutsche haben sich mit Covid-19 infiziert – und wie sieht der Vergleich zu anderen Ländern aus? Wie entwickelt sich die Verdopplungsrate, die als Maßstab für eine Lockerung der Maßnahmen gilt? Karten und Diagramme geben einen Überblick.

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          Am 1. Dezember 2019 wurde im chinesischen Wuhan der erste Patient mit einer mysteriösen Lungenkrankheit registriert. Sechs Wochen später gibt es den ersten Fall im Ausland: Ein Besucher aus Wuhan wird dort positiv auf das Virus getestet. Inzwischen hat sich das Coronavirus längst zu einer Pandemie entwickelt. Staats- und Regierungschefs weltweit haben drastische Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen, von Schulschließungen bis zur Ausgangssperre.

          In unseren Karten haben wir für Sie die Infektions- und Todesfälle nach Ländern für Sie aufgeschlüsselt – aber auch die Zahl derjenigen, die sich vom Virus erholt haben. Zudem veranschaulicht ein Zeitstrahl den Anstieg der bekannten Fälle. Unsere Chronologie zeichnet die entscheidenden Stationen der Epidemie nach. Zudem beobachten wir die Verdopplungsrate, die Kanzlerin Merkel zum Maßstab für eine mögliche Lockerung der Maßnahmen gemacht hat. Nach den Worten ihres Kanzleramtschefs Helge Braun müsse das Ziel sein, dass sich die Infizierten-Zahlen erst nach „10, 12 oder 14 Tagen“ verdoppeln. Dann sei voraussichtlich ein Punkt erreicht, an dem das Gesundheitssystem nicht überfordert wird.

          Dabei arbeiten wir sowohl mit Zahlen der Johns Hopkins University (JHU) im amerikanischen Baltimore als auch mit denen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Ihre Erhebungsweise ist höchst unterschiedlich: Die Seite des JHU wird weitgehend automatisiert betrieben und nahezu in Echtzeit aktualisiert, was sie zur meistzitierten Quelle aktueller Fallzahlen macht. Dabei ergeben sich allerdings auch Widersprüche zwischen nationalen und regionalen Werten, auch „mutmaßliche“ Fälle aus lokalen Quellen werden einbezogen. Das RKI hingegen aktualisiert seine Zahlen nur einmal täglich auf Grundlage der Meldungen der deutschen Gesundheitsämter. Je stärker diese überlastet sind, desto stärker ist auch der Meldeverzug. Einen detaillierten Vergleich der Erhebungsweisen von RKI und JHU können Sie hier nachlesen.

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          Hintergrund: Daten zum Coronavirus
          Hintergrund: Daten zum Coronavirus

          Je mehr Bürger ein Land testet, desto mehr Corona-Infizierte meldet es. Doch selbst in Deutschland dürfte die Dunkelziffer groß sein. Wer weiß besser Bescheid: die Johns Hopkins University oder das Robert-Koch-Institut? Lesen Sie dazu mit F+ eine Einordnung unserer Wissens-Redakteurin Sibylle Anderl.

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          Datenquellen

          Weltweite Fallzahlen

          Wir beziehen die globalen Daten zu den Infektionsfällen, Genesungen und Todesfällen von Worldometers.info sowie vom Johns Hopkins Center for Systems Science and Engineering. Dort werden Zahlen der verschiedenen nationalen und internationalen Gesundheitsbehörden zusammengetragen und laufend aktualisiert.

           

          Fallzahlen in den deutschen Bundesländern

          Die Fallzahlen in den deutschen Bundesländern werden zwei mal am Tag vom Robert Koch-Institut veröffentlicht. Hier sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Institut über den Meldeweg oder offizielle Quellen mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen den Daten des Robert-Koch-Instituts und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Bundesländer, kommen.

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