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Impfen in Amerika : Eine Spritze von Donald

  • -Aktualisiert am

Auch hier ist Geduld gefragt: Schlange vor einem Impfzentrum in Hagerstown im amerikanischen Bundesland Maryland Bild: AFP

Wie kommt man an Impfstoff? Auch in den Vereinigten Staaten dauert das. Doch dann bekommt unser Korrespondent eine Nachricht – und plötzlich geht alles ganz schnell.

          2 Min.

          Die Nachricht erreicht mich beim Zwischenstopp am Flughafen von Dallas. „Brauchst du einen Impftermin?“, schreibt ein befreundeter Arzt aus Washington. „Klar“, lautet die Antwort. Die Osterferien haben wir an der Westküste verbracht – in Kalifornien sind die Fallzahlen zur Zeit unter Kontrolle; und in den Nationalparks lässt sich ohnehin gut Abstand halten. Nun aber, da Präsident Joe Biden die Impfkampagne beschleunigt hat und der Gouverneur von Maryland, wo wir in einem Vorort der Hauptstadt leben, den Impfstoff allen erwachsenen Bürgern seines Bundesstaats zugänglich macht, wollen wir auch möglichst schnell an das Vakzin kommen.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Der Freund verweist mich auf eine Internetseite, die sein Assistent entwickelt hat. Dort werden sehr kurzfristig Impftermine in Apotheken und Impfzentren in der Umgebung von Washington vergeben. Per Twitter-Alert wird man informiert, dann heißt es: Wer zuerst kommt, kriegt die Spritze. Am Sonntagmorgen wache ich früh auf und greife zum Mobiltelefon. Tatsächlich werden schon Impftermine angeboten. Ich haue in die Tasten und fülle Online-Formulare aus. Dreimal sind andere schneller: „Leider gibt es derzeit keine Termine. Probieren Sie es später noch einmal.“

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