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Kritik am Krisenmanagement : Wie die AfD Corona für sich nutzen will

In Panik: Alice Weidel Bild: dpa

Die AfD versucht, die Corona-Pandemie politisch auszuschlachten. Doch ganz einig ist sich die Partei dabei nicht. Die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel hat sich mit ihrer Haltung isoliert.

          2 Min.

          Seuchen sind in der Geschichte immer schon auch ein Politikum gewesen. Aus der massenhaften Infektion mit dem Coronavirus versucht nun die AfD, Kapital zu schlagen. Neben Parteichef Jörg Meuthen verficht vor allem Alice Weidel die Strategie, die Krise gegen die Bundesregierung und Angela Merkel zu instrumentalisieren.

          Markus Wehner
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Nachdem die Fraktionsvorsitzende zunächst die Forderung erhob, die Grenzen zu schließen, setzt sie jetzt auf den Vorwurf, die Regierung habe zu spät reagiert. Der Ausbruch des Virus sei „zunächst in China und später auch in Italien völlig unterschätzt“ worden, schrieb Weidel am Freitag in einer Mitteilung. Das Handeln der Bundesregierung sei „unverantwortlich und fahrlässig“, der Schutz „aller Menschen in unserem Land“ werde „bewusst vernachlässigt“.

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