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Nach zwölf Jahren Funkstille : Wie Corona einen Vater und seine Tochter vereinte

Virtuell vereint: Claudio Facoetti ist per Skype mit seiner Tochter in Italien verbunden – Ines Siglienti hatte den Kontakt vermittelt. Bild: Stefan Finger

Die Corona-Krise kann Menschen auch zusammenführen: Wie ein italienischer Covid-19-Patient in einem deutschen Krankenhaus seine Tochter zurückgewann.

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          Das ist ein Tag ohne Vergleich für Claudio Facoetti. Etwas mehr als drei Wochen lag der 65 Jahre alte Mann aus der Nähe von Bergamo auf der Covid-19-Intensivstation der Universitätsklinik St.Josef-Hospital in Bochum und musste beatmet werden. Sein Leben hing an einem dünnen Faden.

          Reiner Burger

          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Der pensionierte Sportlehrer gewann den schweren Kampf gegen das tückische Virus. Vergangene Woche holten ihn die Mediziner aus dem künstlichen Koma, seither geht es in raschen Schritten aufwärts. Eigentlich kann Facoetti schon in seinem Bett sitzen. Doch gerade jetzt bleibt er lieber liegen, zu überwältigend ist, was er erlebt. Per Videotelefonie ist Facoetti mit seiner Tochter Stefania verbunden.

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