Wildtierhandel in China :
Lebende Pfauen und Füchse

Von Friederike Böge, Peking
Lesezeit: 4 Min.
Geschlossen wegen Corona: Der Huanan-Markt in Wuhan wird bewacht, seit hier das neuartige Virus mutmaßlich von Tieren auf Menschen übergesprungen ist.
Der Ausbruch des Coronavirus hängt wohl mit dem lukrativen Wildtierhandel in China zusammen. Es ist ein Milliardengeschäft. Auch das Sars-Virus trat 2002 zuerst bei Händlern von Wildtieren auf.

Lebende Wolfswelpen, Pfauen und Larvenroller, eine Schleichkatzenart, hatte der Händler im Angebot. Auch Füchse, Riesensalamander und Krokodilfleisch. So stand es bis zum Neujahrstag auf der Preistafel eines Verkaufsstands namens Dazhong. Der Laden befand sich in jenem Großmarkt in Wuhan, wo das neu entdeckte Coronavirus vermutlich auf den Menschen übergesprungen ist.

Zum Jubiläum:
7 Monate für nur 5 € pro Monat testen

Zum Jubiläum:
7 Monate für nur
5 € pro Monat testen

  • Mit einem Klick online kündbar