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Corona in Deutschland : Wieder weniger Neuinfektionen, Inzidenz sinkt weiter

  • Aktualisiert am

An der Tür mit Corona-Patienten belegtem Zimmer in der Asklepios Klinikums Langen ist ein Schild mit der Aufschrift "Achtung Covid-19" zu sehen. Bild: Lucas Bäuml

Das Robert Koch-Institut hat binnen eines Tages 15.685 Corona-Neuinfektionen und 238 neue Todesfälle registriert. Die Zahl der Infektionen war dabei deutlich niedriger als in der Vorwoche, die der Todesopfer etwa gleich.

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          Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 15.685 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.15 Uhr wiedergeben.

          Zum Vergleich: Am Samstag vor einer Woche hatte der Wert bei 18.935 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 121,5 Am Vortag lag der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert bei 125,7, vor einer Woche bei 148,6.

          Nach wie vor liegen die Sieben-Tage-Inzidenzen in folgenden Bundesländern über der bundesweiten Gesamtinzidenz: Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Hiervon liegen insbesondere Sachsen und Thüringen deutlich über dem bundesweiten Wert.

          4669 Patienten auf der Intensivstation

          Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 238 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 232 Tote. Nach dem jüngsten Lagebericht des RKI befanden sich zuletzt 4669 COVID-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung.

          Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.507.673 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.147.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 84.648.

          Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitagabend bei 0,91 (Vortag: 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 91 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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