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Arbeitsplätze bedroht : Die Aushilfskräfte stehen vor dem Aus

  • -Aktualisiert am

Eine Kellnerin schließt in einem Restaurant in Stuttgart Tische an, weil das Restaurant schließt (Archivbild). Bild: dpa

Auslaufende Verträge, keine Arbeitsstunden oder gleich die Kündigung – Aushilfen und Minijobber sind wirtschaftlich betrachtet besonders bedroht von der Corona-Krise. Wie erleben das Betroffene?

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          Der Abend, an dem sich Katrin S. über den geschlossenen Techno-Club ärgerte, liegt für die Studentin weit zurück. Für sie fühlt es sich an, als lägen Welten zwischen dem Tanzabend am Freitag und ihrer Existenzangst jetzt. Plötzlich geht es nicht mehr um soziale Einschränkungen, sondern darum, wie Katrin S. in den nächsten Monaten ihre Miete finanzieren soll.

          Erst am Dienstag hat sie während ihrer Drei-Stunden-Schicht als Kellnerin den Antrag auf Kurzarbeit unterschrieben. Ob der im überfüllten Jobcenter bewilligt wird, ist jedoch fraglich. „Mein Chef ist bemüht und fragt, wie wir mit der Situation klarkommen“, erzählt die Studentin, die in der Bar in einer deutschen Großstadt einen Teilzeitvertrag hat. Bisher war sie immer stolz auf ihre finanzielle Unabhängigkeit, auf die Möglichkeit, auch ohne die Hilfe ihrer Eltern ihr Leben zu finanzieren. Das könnte sich nun ändern.

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