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Wegen Corona-Infektion : Bundeswehrsoldaten müssen wieder aus Offenbach abziehen

Vor wenigen Tagen war die Bundeswehr nach Offenbach gekommen, um das Gesundheitsamt zu unterstützen. Bild: dpa

Eigentlich sollte die Bundeswehr in Offenbach bei der Corona-Nachverfolgung helfen, nun muss sie wieder gehen. Einer der Soldaten wurde positiv getestet – und die Stadt schränkt die Kontakte weiter ein.

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          Mit einem Rekordwert der Corona-Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohner von mehr als 110 kann Offenbach gerade jede Hilfe gebrauchen. Die Mitarbeiter der Stadt, allen voran die des Gesundheitsamtes, sind beinahe rund um die Uhr im Einsatz.

          Jochen Remmert

          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Doch die erst vor wenigen Tagen angerückten Soldaten der Bundeswehr mussten die Stadt schon wieder verlassen. Der Grund: Einer von ihnen wurde positiv getestet. Wie weiter zu hören ist, sind aber schon Sanitäter der Bundeswehr aus Koblenz zugesagt, die ebenso bei der Nachverfolgung der Infektionswege und bei der Auswertung der Tests helfen sollen. Um die weiter schnell Steigende Zahl der Infektionen wieder unter Kontrolle zu bekommen, hat Offenbach die Kontakte weiter stark eingeschränkt.

          Von Montag 0:00 Uhr an, bis Sonntag, 1. November, gilt den Angaben zufolge als Leitlinie, dass sich maximal Gruppen bis drei Personen treffen dürfen, es sei denn, sie stammen alle aus nicht mehr als zwei Haushalten, dann dürfen es mehr sein. Bei Feierlichkeiten in gemieteten Räumen oder zuhause gilt eine Obergrenze von maximal 10 Teilnehmern. Zudem ist die Maskenpflicht im öffentlichen Raum, in Schulen, Kitas und bei Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften ausgeweitet worden.

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