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Treibhaus-Emissionen : Warum die Corona-Krise dem Klima schaden könnte

Das Schild gibt’s noch, aber die Demos finden vorerst nicht mehr statt. Bild: Imago

Luisa Neubauer von „Fridays for Future“ schöpft wegen der Corona-Krise Hoffnung fürs Klima. Die Treibhausemissionen sinken massiv. Trotzdem dürften die Folgen verheerend sein.

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          Wenn das gesellschaftliche Leben zum Erliegen kommt, werden weniger Treibhausgase emittiert. Pendler lassen das Auto stehen und arbeiten von zuhause, geplante Flüge finden nicht statt. Sogar Regionalzüge werden künftig weniger fahren, und damit indirekt auch Energie sparen. Alles wegen der Corona-Epidemie.

          Timo Steppat

          Redakteur in der Politik.

          Luisa Neubauer, Kopf der Fridays for Future-Bewegung, schöpft deswegen Hoffnung. Der weltweite Ausbruch beweise, „dass es anders gehen kann“, sagte Neubauer. „Würden wir die Klimakrise halb so ernst nehmen wie die Corona-Krise, wäre uns geholfen.“

          Die Botschaft, die auch andere Klimaaktivisten in diesen Tagen aussenden, lautet: So wie die Gesellschaft ihren Lebensstil zum Schutz der besonders von Corona gefährdeten Risikogruppe älterer Menschen ändert, müsste es eine dauerhafte Verhaltensänderung in Sachen Klimaschutz zugunsten der Jungen geben, die die Folgen der Erderwärmung am stärksten zu spüren bekommen.

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