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Diese Kinder aus England sitzen neben ihrem Camper in der Nähe des griechischen Hafen Igoumenitsa. Bild: AFP

Urlauber kehren heim : Konvoi mit mehr als 100 Wohnmobilen verlässt Griechenland

  • Aktualisiert am

Die Coronakrise ließ französische und britische Camper in Griechenland stranden. Und weil sie nicht mit dem Flugzeug und ohne ihr Wohnmobil das Land verlassen wollten, musste für sie erst eine Ausnahmegenehmigung arrangiert werden.

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          Ein Konvoi von 110 Wohnmobilen mit Reise-Rückkehrern soll am Freitag durch das abgeriegelte Italien in Richtung französische Grenze fahren. Es handle sich um 240 europäische und britische Reisende, die über einen Monat lang in Griechenland wegen der Corona-Pandemie gestrandet waren, teilte das französische Konsulat in Griechenland am Donnerstag mit. Sie sollen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zunächst mit einer Fähre in die italienische Hafenstadt Ancona gebracht werden und von dort ihre Durchfahrt beginnen.

          Unter den Reisenden sind den Angaben zufolge rund hundert französische Staatsbürger. An Bord des Schiffes würden die Passagiere isoliert von anderen Reisenden in Kabinen untergebracht, wie das französische Konsulat weiter mitteilte. Für die Reisenden seien mit den italienischen Behörden Sondergenehmigungen ausgehandelt worden, sodass sie in Italien nicht die erforderlichen Quarantänezeiten einhalten müssten, hieß es weiter.

          Die Touristen waren seit der Grenzschließungen auf dem Balkan Mitte März in Griechenland gestrandet und hatten es abgelehnt, ihre Fahrzeuge dort zurückzulassen und mit dem Flugzeug in ihre Heimatländer zurückzukehren. Seither harrten die meisten von ihnen in ihren Wohnmobilen aus.

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